Auszeit auf der Ruhe-Insel

Er ist der Erste im Aumeister

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Andreas liebt die Ruhe im Aumeister.

München - Andreas ist Kameramann beim Bayerischen Rundfunk. Und entspannt sich am liebsten im Aumeister. Heute hat er eine Radltour gemacht - mit Zwischenstopp im Biergarten.

Hörst du, wie ruhig es ist? Riechst du die frische Luft der Isarauen? Und siehst du, wie golden die Sonne durch das grüne Laub flutet? Dann brauchen wir gar nicht mehr viel reden, oder?

Wir sind am Aumeister - und wahrscheinlich ist es in Ordnung, wenn wir per Du sind. So familiär hier, grad in der Früh. Der Mann, den wir da an einem der Tische in der Mitte treffen: Er ist einfach der Andreas (54).

Kameramann ist er, seit 31 Jahren beim Bayerischen Rundfunk. Heut muss er aber nicht arbeiten, wie schön … „Ich nutze einen freien Tag für eine Radl-Tour.“ Die Strecke: von daheim in Ismaning (nördlicher Landkreis) bis in die Stadt zur Residenz.

Und unterwegs, so ungefähr auf der Hälfte, liegt der Aumeister, wo sich Andreas eine alkoholfreie Mass und eine Portion Pommes gönnt.

Er sagt: „Dieser Zwischenstopp im Biergarten ist eine wunderbare Auszeit, das ist wie eine Ruhe-Insel.“

Tatsächlich: Wir sind so nah am Trubel der Stadt, 50 Meter weiter droben rauschen die Autos am Föhringer Ring vorbei, aber hier unten fließen nur die Bäche.

Und in den Zapfhähnen das Bier, logisch. Beziehungsweise: natürlich auch Spezi und Limo - sind ja viele Familien hier. Zum Beispiel der Flughafen-Techniker mit Frau und 15-monatiger Tochter ein paar Tische weiter.

Ebenfalls ein freier Werktag, ebenfalls Freude an der Ruhe des Vormittags. Und: mit wunderschönen Erinnerungen im Hinterkopf - hier in der Wirtschaft haben die zwei ihre Hochzeit gefeiert. Romantisch, aber ohne Kitsch.

 Und die kleine Lena wird spätestens im nächsten Jahr groß genug sein, dass sie auf dem Biergarten-Spielplatz mit Rutsche, Klettergerüst, Wippe und Karussell toben kann.

Wir schauen uns noch mal um: Der Biergarten füllt sich, es wird Mittag. Am Abend werden noch mehr Leute kommen - aber trotzdem wird es gemütlich bleiben, ohne Radau. Eben so, wie es zu den Isarauen passt.

So, wie es auch der Andreas mag. Er schnauft durch, hat das Handy ausgeschaltet, ist nicht erreichbar - außer für diejenigen, die in Rufweite im Biergarten sitzen.

Gleich wird er noch ganz in Ruhe seine Zeitung lesen. Dann wird er weiterradeln, wieder rein in den Trubel. Und spätestens in sechs Wochen wird er wiederkommen. Servus, bis dahin!

Mehr Infos zum Aumeister gibt's hier.

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