Stammgast und tierischer Weggefährte

Sie sind die Ersten im Biergarten zum Flaucher

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Peter Heinrich mit seinem tierischen Weggefährten Alois.

München - Peter Heinrich ist Stammgast im Biergarten zum Flaucher. Immer an seiner Seite: Deutsch-Drahthaar Alois.

Peter Heinrich kennt sich aus, wenn es um gutes Essen, frisches Bier und perfekten Service geht. Beruflich verwöhnt er als Küchenchef im Restaurant Glockenbach in der Müllerstraße seine Gäste. „Da geht’s schon mal hektisch zu“, erzählt der 51-Jährige.

Bis zu fünf Mal in der Woche genießt er dann die Ruhe im Biergarten „Zum Flaucher“. Immer vormittags. Hier an den idyllischen Isarauen kann er entspannen, Energie für die spätere Schicht tanken. Immer dabei: Alois (2) - ein Deutsch-Drahthaar und Heinrichs tierischer Weggefährte.

Der Biergarten unweit des Isarufers ist für Peter Heinrich und Hund Alois immer eine Belohnung. Beinahe täglich dreht das eingespielte Team seine Spazierrunde. Vom Baldeplatz über die Wittelsbacherbrücke immer Richtung Isarauen. „Das sind immer schöne Strecken. Da bin ich dann schon mal zweieinhalb Stunden unterwegs“, erzählt Heinrich.

Kurz vor dem Biergarten gibt’s dann an heißen Tagen wohltuende Abkühlung für Alois. „Wasser ist sein Elixier“, sagt Heinrich. „Ein Bad in der Isar gehört für ihn dazu. Da ist er nicht zu bremsen.“

Die Abkühlung für den Küchenchef ist eine andere und wesentlich schmackhaftere: „Ein frisches Weißbier im Biergarten, dazu ein gschmackiger Wurstsalat.“

Seit 25 Jahren besucht der Münchner die Ruheoase im Dickicht des Waldes am Flaucher. Was den Biergarten gerade in den Morgenstunden so besonders macht? „Die Stille!“, sagt Heinrich. Da ist weniger los. Das ist vielleicht für den Betreiber nicht so gut, aber für mich ist es perfekt.“

Auch mit seinen Freunden besucht er den Biergarten regelmäßig. Sein Geheimtipp: „Die butterzarten Spareribs sind ein Gedicht.“ Aber auch den selbstgemachten Obazdn oder die knusprigen Hendl vom Grill kann der Gastro-Experte empfehlen.

Dazu eine frische Brezn und ein kühles Franziskaner Weißbier. Heinrich: „Eines am Vormittag geht schon. Das stärkt für die Schicht am Abend.“

Dann schnappt er sich Alois und macht sich ganz entspannt auf den Heimweg. Wenige Stunden später gibt er an den Kochtöpfen im Glockenbach wieder sein Bestes für die Gäste.

Mehr Infos zum Flaucher gibt's hier.

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