Vom Kindergarten in den Biergarten

Sie sind die Ersten im Paulaner am Nockherberg

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Eine lustige Truppe: Schorschi, Rudi, Walter, Norbert, Schorschi und Franzi (vl.l.n.r.).

München - Die „Buam von der Hochau und Giesing“ waren schon miteinander im Kindergarten. Heute treffen sie sich einmal im Monat am Biergarten am Nockherberg.

Es liegt ein Hauch von Nostalgie in der Luft wenn Rudi, Walter, Norbert, Franzi (alle 67) und die beiden Schorschis (65, 67) unter den majestätischen Kastanienbäumen im Biergarten auf dem Nockherberg sitzen und sich Geschichten von früher erzählen.

Einmal im Monat kommen die „Buam von der Hochau und Giesing“, wie sie sich selbst nennen, hier zusammen, verbringen ein paar gemeinsame Stunden und schwelgen in alten Erinnerungen. „Schon als kleine Buben war der Salvatorkeller immer unser Treffpunkt“, erzählt Norbert.

Wenn der Biergarten auf dem Nockherberg um zehn Uhr seine Pforten öffnet, ist die Männertruppe schon da. Seit zwei Jahren kommen sie regelmäßig zusammen, das zünftige Weißwurst- Frühstück mit süffigem Paulaner- Weißbier darf dabei nicht fehlen. „Die Weißwürste hier sind einfach die besten“, ist sich die Truppe einig. Heute sind sie nur zu sechst.

„Acht Burschen sind wir normalerweise, aber alle unter einen Hut zu bringen, gelingt eher selten“, weiß Franz. Ein Oberhaupt in der Männerrunde gibt es nicht. „Unsere Chefinnen warten alle daheim.“ Schallendes Gelächter.

Stammtischname? „Den brauchts ned“, meint Walter. „Mia san mia und schreim uns uns!“ Echte Freundschaften halten ein Leben lang, heißt es so schön. Und bei den Urmünchnern vom Stammtisch am Nockherberg ist das auch so. „Wir kennen uns fast alle seit dem Kindergarten, ein paar sind dann auch miteinander in die Schule gegangen“, erzählt Schorschi.

Erst seit die Männer im Rentenalter sind, finden sie wieder mehr Zeit. Zu erzählen haben sie sich viel. „Bei uns ist es immer lustig zugegangen“, sagt Walter. In den Sechziger- Jahren waren die Männer im Besitz einer urigen Berghütte im Alpbachtal. „Das waren schöne Abende.“

Den Biergarten auf dem Nockherberg kennen alle schon von Kindesbeinen an. Franzi: „Wir wohnten in Häusern ohne Balkon. Die Mutter hat gekocht, und gegessen wurde dann oft im Biergarten.“

Mehr Infos zum Paulaner am Nockherberg gibt's hier.

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