Der Geschmack Asiens

Was Sie über Kokosnusswasser wissen sollten

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Sehr gesund: Die Trinkkokosnuss von Alexander Willer vom Exotenmüller-Stand am Viktualienmarkt.

Die Kokosnuss schmeckt nach ­Urlaub und ist so gesund. Alexander Willer heißt der Mann, der die Tropen, kulinarisch gesehen, nach München bringt. Seit vielen Jahren ist der Exotenmüller auf dem Viktualienmarkt. In seinem großen Sortiment ist unter anderem die Trinkkokosnuss zu finden. Das sollten Sie über das gesunde Kokoswasser wissen:

Weltenbummler auf dem Wasser

Die Kokospalme ist heutzutage nahezu überall in den Tropen anzutreffen. Hauptanbaugebiete sind Länder Südostasiens sowie Zentral- und Südamerikas. Ihre ursprüngliche Heimat ist unbekannt, da Kokosfrüchte Tausende von Kilometern im Meer treiben und, an Land gespült, wieder keimen können. Beim Exotenmüller von Standl-Chef Alexander Willer kommen die Nüsse aus Thailand. Die Trinkkokosnuss kostet bei ihm 4,50 Euro, die Tropenfrucht im Ganzen liegt bei 1,65 Euro. „Meine Stammkundschaft schwört auf die gesunden Inhaltsstoffe des Kokoswassers“, sagt Willer.

Wasser oder Milch?

Das Kokoswasser ist übrigens nicht zu verwechseln mit der Kokosmilch!Ersteres ist die Flüssigkeit, die herausläuft, wenn man ein Loch in die unreife Kokosnuss bohrt. In einer vollreifen Kokosnuss ist kein Wasser mehr enthalten. Kokosmilch ist eine trübe Flüssigkeit. Sie wird entweder von Hand oder maschinell hergestellt. Dazu wird das weiße Fruchtfleisch der reifen Kokosnuss ausgelöst und fein gemahlen. Die so erhaltenen Raspeln werden gepresst – so entsteht dann die Kokosmilch.

Heilende Wirkung

In vielen tropischen Ländern zählt die Kokosnuss zu den Grundnahrungsmitteln. Tatsächlich hat die exotische Frucht einen hohen Nährwert, denn sie ist reich an Kalium, Natrium und Magnesium. Ihr Fettgehalt ist zwar hoch – aber es sind die gesunden Fettsäuren, die nicht in Pölsterchen an Hüfte und Po eingelagert, sondern schnell in Energie umgewandelt werden. Kokosnussprodukte sollen bei Gesundheitsproblemen wie Karies, Herpes und Schilddrüsenproblemen helfen. Ein schwedischer Wissenschaftler stellte Ende der 80er-Jahre sogar fest, dass die auf der Insel Kitava lebenden Menschen (ein Papua-Neuguinea-Volk), die sich hauptsächlich von der Nuss ernährten, nie an Demenz erkrankten und dass sie weder unter Herzproblemen noch unter Kreislaufstörungen litten.

★ Tina Layes

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