Ungesättigte Fettsäuren, viele Vitamine

Walnüsse haben's in sich: Die wichtigsten Tipps

Klein, aber oho: Walnüsse! Florian Brummer (li.) hat die Tipps.

München - Sie gehören in der kühlen Jahreszeit einfach dazu: Walnüsse. Jetzt schmecken die runden Alleskönner besonders aromatisch. Die tz war bei Florian Brummer vom Standl Obsthof Bucher am Viktualienmarkt. Was Sie über die Walnüsse wissen müssen.

Symbol für Fruchtbarkeit

Ursprünglich kommen die Walnüsse aus Asien, galten bei den alten Griechen und Römern als Symbol für Fruchtbarkeit. Heute wachsen die Walnüsse auch in Deutschland. Der Walnussbaum kann bis zu 150 Jahre alt werden. Sind die grünen Früchte reif, platzen sie auf und geben die Nuss im Inneren frei. Beim Obsthof Bucher gibt es neben bayerischen und ungarischen Walnüssen auch die beliebten Walnüsse aus Frankreich. Markthändler Florian Brummer: „Die kommen ohne Zwischenhändler direkt von einem Bauern aus Grenoble zu uns.“ Das Kilo kostet hier je nach Herkunft ab 7,80 Euro.

Fettreich, aber gesund

Walnüsse haben’s in sich: Sie enthalten über 60 Prozent Fett. Aber: Drin stecken viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und einen positiven Einfluss auf die Blutfettwerte haben. Die enthaltenen Antioxidantien schützen vor Zellschäden. Auch sonst punktet die Walnuss mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitamin E und B, Kalium, Zink, Eisen und Magnesium. Zudem können die Nüsse den Cholesterinspiegel senken und die Denkleistung ankurbeln. Man darf also ohne schlechtes Gewissen davon naschen. Aber maßvoll: Eine Handvoll Walnüsse geht als Zwischenmahlzeit durch.

Sie mögen’s trocken

Walnüsse sind vor allem in der Vorweihnachtszeit der Renner – kein Wunder, sie halten sich auch bis zu zwei Jahre. „Wichtig ist, dass Sie die Nüsse trocken aufbewahren“, rät Florian Brummer. Beim Kauf am besten darauf achten, dass die Früchte ungeschwefelt sind: „Dann halten sie zwei Jahre, geschwefelt nur ein Jahr.“ Mit einem Nussknacker gehen sie am einfachsten auf. Wer keinen hat, klemmt einfach zwei Nüsse gegeneinander in die Handfläche und drückt mit Kraft zu. Achtung: Wenn die Nüsse schimmeln oder ranzig riechen, sofort entsorgen! Denn dann entsteht das stark krebserregende Schimmelgift Aflatoxin.

Kuchen & Co.

Den vollen Walnuss-Geschmack gibt’s, wenn man die Früchte roh isst. Wer’s nicht so bitter mag, knibbelt am besten die helle Samenhaut ab. Ansonsten schmecken die Walnüsse auch gut in Kuchen (Rezept siehe oben) und Gebäck. Geben Sie zum Beispiel ein paar gemahlene Kerne in einen Guglhupf – köstlich. Auch Salate lassen sich mit ein paar Walnusskernen auf Winter pimpen. Die Nüsse verfeinern aber auch Pastagerichte und Eintöpfe und geben selbst gebackenem Brot einen besonderen Pfiff.

Christina Meyer

Walnusskuchen

Zutaten:

4 Eier

250 g Margarine

250 g Puderzucker

3/4 Packung Backpulver

250 g Mehl

500 g gehackte Walnüsse

100 g geraspelte Bitterschokolade

Schokoladenguss

Walnüsse zum Verzieren

Zubereitung:

1. Eier, Margarine, Puderzucker, ­Backpulver, Mehl, gehackte Walnüsse und Bitterschokolade nach und nach verrühren.

2. Eine Kuchenform einfetten und mit Semmelbröseln bestreuen, danach den Teig einfüllen und glatt streichen. Bei 175 Grad 70 Minuten lang backen.

3. Kuchen abkühlen lassen, dann mit Schokoladenguss überziehen und mit Walnüssen dekorieren.

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