Einbußen von 80 Prozent

Warum Kirschen diesen Sommer besonders teuer sind

+
Kirschen sind in diesem Jahr besonders teuer.

Nach herben Ernteeinbußen wegen der Kältewelle im Frühjahr rechnen Obstbauern mit höheren Preisen für ihre Früchte. Viele Kirschblüten sind bei Frost abgestorben.

„Der Kirschpreis muss steigen und er wird steigen“, sagte der Vizechef der Bundesfachgruppe Obstbau, Franz-Josef Müller, der Deutschen Presse-Agentur. In Baden-Württemberg - einem der Hauptanbaugebiete für Kirschen in Deutschland - gebe es Einbußen von etwa 80 Prozent im Vergleich zu Vorjahren.

Finanzielle Engpässe ausgleichen

Durch das knappere Angebot am Markt seien höhere Preise unvermeidlich, zumal die Obstbauern ihre finanziellen Engpässe zumindest ansatzweise decken müssten, sagte Müller. Der Branchenvertreter geht von einem deutlichen Preisanstieg aus. So könnte ein Kilo Kirschen, das auf Märkten normalweise zwischen 4 und 8 Euro kostet, bald für 6 bis 10 Euro zu haben sein.

Knappe Ernte

Nach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) ist zwar aufgrund zuletzt gestiegener Importe etwa aus der Türkei der durchschnittliche Kirschpreis für Verbraucher insgesamt - also inklusive Kirschen in Supermärkten oder Discountern - im Juni sogar um 23 Cent auf 5,03 Euro pro Kilo gefallen.

„Einen deutlichen Einfluss dürfte die knappe Ernte dagegen auf die bezahlten Preise im Ab-Hof-Verkauf, im Fachgeschäft oder auf dem Wochenmarkt haben, denn in diesen Einkaufsstätten dominiert deutsche Ware normalerweise“, sagte der Agrarexperte Hans-Christoph Behr.

Auch interessant: Erfahren Sie in unserem großen Grill-Ratgeber alles, was Sie zum Thema wissen sollten.

dpa

Schlechte Laune? Diese acht Lebensmittel können Schuld sein

Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf unser körperliches, aber auch seelisches Wohlbefinden. Bestimmte Lebensmittel sorgen sogar für richtig schlechte Stimmung - bis hin zur Depression, wie verschiedene Studien bestätigen. Die meisten davon essen wir jeden Tag:
Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf unser körperliches, aber auch seelisches Wohlbefinden. Bestimmte Lebensmittel sorgen sogar für richtig schlechte Stimmung, bis hin zur Depression, wie verschiedene Studien bestätigen. Die meisten davon essen wir jeden Tag: © istock / jakubzak
Fettige Lebensmittel wie Pizza, Burger oder Döner steigern das Depressionsrisiko bis zu 48 Prozent. Das fanden spanische Forscher der Universität Las Palmas heraus. Dabei gilt: Je mehr Fett wir konsumieren, desto höher ist das Risiko an einer Depression zu erkranken.
Fettige Lebensmittel wie Pizza, Burger oder Döner steigern das Depressionsrisiko bis zu 48 Prozent. Das fanden spanische Forscher der Universität Las Palmas heraus. Dabei gilt: Je mehr Fett wir konsumieren, desto höher ist das Risiko an einer Depression zu erkranken. © pixabay
Wer hätte das gedacht: Auch Nudeln können zu Depressionen führen. Stark verarbeitete Kohlenhydrate sorgen vor allem bei Frauen nach der Menopause für depressive Phasen. Denn diese steigern den Blutzuckerspiegel und können die Hormone beeinflussen. Das zieht laut dem American Journal of Clinical Nutrition die Stimmung nach unten. Das selbe gilt übrigens auch für...
Wer hätte das gedacht: Auch Nudeln können zu Depressionen führen. Stark verarbeitete Kohlenhydrate sorgen vor allem bei Frauen nach der Menopause für depressive Phasen. Denn diese steigern den Blutzuckerspiegel und können die Hormone beeinflussen. Das zieht laut dem American Journal of Clinical Nutrition die Stimmung nach unten. Das selbe gilt übrigens auch für... © pixabay
Reis,...
Reis,... © pixabay
Kartoffeln und...
Kartoffeln und... © pixabay
für Brot. Eine weitere kleine Sünde steht ebenfalls am Pranger der Depressionsforscher:
für Brot. Eine weitere kleine Sünde steht ebenfalls am Pranger der Depressionsforscher: © pixabay
Eine hohe Dosis an Haushaltszucker sorgt für Gedächtnislücken, schwächt das Immunsystem und führt manchmal auch zu Ängsten und Depressionen.  
Eine hohe Dosis an Haushaltszucker sorgt für Gedächtnislücken, schwächt das Immunsystem und führt manchmal auch zu Ängsten und Depressionen.   © pixabay
Obwohl Kokosnüsse aufgrund ihres hohen Proteingehalts als gesund gelten, fördern sie trotzdem Depressionen. Der Grund: Kokosnüsse hemmen aufgrund ihrer Zusammensetzung die Bildung von Serotonin - einem Glückshormon. Hat der Körper davon zu wenig, begünstigt dies schlechte Stimmung.
Obwohl Kokosnüsse aufgrund ihres hohen Proteingehalts als gesund gelten, fördern sie trotzdem Depressionen. Der Grund: Kokosnüsse hemmen aufgrund ihrer Zusammensetzung die Bildung von Serotonin - einem Glückshormon. Hat der Körper davon zu wenig, begünstigt dies schlechte Stimmung. © pixabay
Und auch der Liebling aller Deutschen kommt bei Forschern der Universität in Porto Alegre schlecht weg: Zwar beugen bis zu vier Tassen Kaffee am Tag Depressionen vor. Bei echten Kaffee-Junkies führt der braune Muntermacher jedoch zu Stimmungstiefs und Ängsten. 
Und auch der Liebling aller Deutschen kommt bei Forschern der Universität in Porto Alegre schlecht weg: Zwar beugen bis zu vier Tassen Kaffee am Tag Depressionen vor. Bei echten Kaffee-Junkies führt der braune Muntermacher jedoch zu Stimmungstiefs und Ängsten.  © pixabay

Auch interessant

Meistgelesen

Daraus besteht der "Käse" auf McDonald's-Burgern
Daraus besteht der "Käse" auf McDonald's-Burgern
Mit diesem einfachen Trick bleibt das Fleisch nicht am Grillrost kleben
Mit diesem einfachen Trick bleibt das Fleisch nicht am Grillrost kleben
Deshalb sollten Sie Eier nicht mehr kochen
Deshalb sollten Sie Eier nicht mehr kochen
Profi-Tipp: Deshalb sollten Sie Fleisch vor dem Marinieren zuckern
Profi-Tipp: Deshalb sollten Sie Fleisch vor dem Marinieren zuckern

Kommentare