Flüssiges Gold

Warum Sie Nudelwasser nie wieder ins Spülbecken schütten sollten

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Sie gießen Ihre Nudeln in ein Nudelsieb? Sichern Sie sich vorher ein paar Kellen des Nudelwassers.

Wenn Sie das nächste Mal Nudeln kochen, denken Sie daran: Schütten Sie nie mehr das Nudelwasser in den Abfluss. Köche nennen es nicht umsonst "flüssiges Gold".

In Nudeln befindet sich Stärke. Diese Stärke wird beim Kochen der Pasta in das Wasser abgegeben, so dass das Nudelwasser eine trübe Färbung annimmt. Daraus entsteht etwas, das für Ihre Kochkünste eine große Rolle spielen kann: "Flüssiges Gold" wird es mancherorts genannt - und das hat es damit auf sich.

Flüssiges Gold: Darum hilft Ihnen Nudelwasser beim Kochen

Das Nudelwasser wird oft als unrein empfunden und daher auch meist guten Gewissens weggeschüttet. Doch das ist falsch! Denn die trübe Flüssigkeit hilft Ihnen, Ihre Nudelsoße noch schmackhafter zu machen.

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Und das geschieht so: Das Nudelwasser verbindet sich mit Ihrer Soße. Die Stärke ändert dabei die Konsistenz der Nudelsoße, denn sie verbindet Pasta, Öl und Wasser zu einer untrennbaren Mischung. Die Stärke in Ihrem Nudelwasser ist also ein Verdickungsmittel.

Wenn Sie also Ihr Nudelwasser auffangen und nicht in den Abfluss schütten, sondern etwas davon in Ihre Soße mischen, dann binden Sie die Flüssigkeiten und Öle zusammen und schaffen eine cremige, dickflüssige und schmackhafte Soße, die bestens an den Nudeln haften bleibt.

Aus diesem Grund sollten Sie Ihre P asta auch nach dem Kochen nicht abschrecken.

Video: So kochen die Italiener ihre Pasta

Tipp: Sollten Sie nun versehentlich aus Gründen der Routine Ihr Nudelwasser in den Abfluss gießen, empfehlen sich andere Tricks, um Soßen zu binden: So macht etwa das Wasser von schwarzen Bohnen aus der Dose Ihre Soße herrlich cremig.

Am besten ist aber, Sie schöpfen vor dem Abgießen der Nudeln immer mit einer Schöpfkelle ein- oder zweimal etwas Nudelwasser ab und schütten es in eine Schüssel oder Tasse. Danach können Sie die Nudel wie gewohnt ins Nudelsieb über dem Ausfluss kippen.

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Die 5 Lebensmittel sollten Sie niemal in den Kühlschrank stellen

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Diese Lebensmittel sollten Sie nicht aufwärmen

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Haben Sie auch keine Zeit, täglich frisch zu kochen? Adliges Essen "von gestern" ist die Rettung. Beim Aufwärmen müssen Sie aber beachten, dass an manchen Zutaten ungünstige Bakterien oder Salmonellen entstehen. Folgende Lebensmittel sollten Sie deshalb immer frisch genießen: © Pixabay/Hans
Wer Hähnchen in der Mikrowelle aufwärmt, riskiert eine ernsthafte Salmonellenvergiftung. Der Grund dafür liegt bei Eiweißstrukturen im Fleisch, die sich beim Aufwärmen verändern. Deshalb sollten Sie Geflügel immer richtig heiß und gleichmäßig erhitzen.
Wer Hähnchen in der Mikrowelle aufwärmt, riskiert eine ernsthafte Salmonellenvergiftung. Der Grund dafür liegt bei Eiweißstrukturen im Fleisch, die sich beim Aufwärmen verändern. Deshalb sollten Sie Geflügel immer richtig heiß und gleichmäßig erhitzen. © pixabay / Wow_pho
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Auch bei Eiern droht eine Salmonellenerkrankung. © pixabay / Vladimir-Adrian
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Reis dürfen Sie zwar wieder aufwärmen, aber wenn er frisch zubereitet ist, sollte er so schnell wie möglich im Kühlschrank landen. Bei Zimmertemperatur bilden sich Sporen und Bakterien, die Magen-Darm-Beschwerden verursachen können. © pixabay / Simone_ph
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