Rezept

Gefüllter Kürbis: In diesen drei Varianten schmeckt's besonders gut

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Kürbis lässt sich wunderbar füllen. So geht's!

Obwohl schon Dezember ist, ist der Herbst noch in vollem Gange. Sie können also noch ganz beruhigt Kürbis genießen. Wie wäre es denn mal mit gefülltem Kürbis?

Kürbis ist das wohl typischste Herbstgemüse und obwohl draußen schon alles weihnachtlich geschmückt wird, ist genau genommen noch Herbst. In diesem Jahr fällt der Winterbeginn gleichzeitig mit der Sonnenwende auf den 22. Dezember und so können Sie noch ein paar Tage in Kürbisliebe schwelgen.

Was neben der allseits beliebten Kürbissuppe auch eine tolle Verwertungsmöglichkeit ist: den Kürbis zu füllen. In diesem Beitrag soll es aber nicht nur um die Füllung gehen (natürlich gibt es dafür auch Vorschläge), sondern vor allem um die Vorbereitungen zum Füllen sowie das Garen.

Kürbis putzen und begradigen

Egal, ob aus dem Garten, vom Feld oder aus dem Supermarkt: Der Kürbis gehört zuerst einmal ordentlich geputzt. Erdreste vom Boden sind manchmal hartnäckig und müssen mit einem Messer runter gekratzt werden. Ist dies geschehen, sollte überprüft werden: Steht der Kürbis gerade? Falls nicht: Mit einem Messer die spitz-runde Unterseite begradigen. Wir wollen ja nicht, dass der gefüllte Kürbis später schief dasteht und sich die Füllung verselbständigt.

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Den Deckel entfernen und aushöhlen

Der Deckel vom Kürbis sollte auf einer Höhe von einem Viertel abgeschnitten werden. Wichtig dabei: Ein sehr scharfes Messer und Obacht geben, dass man nicht abrutscht, denn: die Schale vom Kürbis ist hart und glatt. Anschließend geht es ans Aushöhlen: mit einem Löffel eine sehr einfache Übung!

Die Füllungen für den Kürbis

In einen Kürbis kann man so ungefähr alles reinpacken, was einem in den Kopf kommt. An dieser Stelle drei Vorschläge, die auch auf dem Beitragsbild zu sehen sind: Einmal eine Bolognese Sauce. Eine leckere Resteverwertung, wenn vom Vortag vom Pasta-Gericht noch etwas Sauce übrig geblieben ist. Aber auch eine reine Käse-Füllung (am besten Weichkäse wie Camembert verwenden) ist eine leckere Sache: Dazu noch ein frisches Baguette und Preiselbeermarmelade. Und die dritte Option: eine köstliche Hähnchen Paella.

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Das Garen

Ein ausgehöhlter und gefüllter Kürbis benötigt etwa 45 bis 60 Minuten, bis er gar ist (und ja: die Haut und Schale vom Hokkaidokürbis kann man mitessen). Es kommt darauf an, wie dick der Kürbis ist und mit was er gefüllt wurde. Darum: Nach 45 Minuten mit dem Zahnstocher testen, ob die Haut schon weich geworden ist – die Füllung ist nach dieser Zeit allemal gar.

Rezept für gefüllten Kürbis – drei Varianten

Portionen: 2
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 45 Minuten

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Das brauchen Sie für gefüllten Kürbis 

Menge

Zutat

1

Hokkaido Kürbis

100 g

Käse (Gouda, Emmentaler etc.)

Füllung nach Belieben (Bolognese Sauce, Reis, Ratatouille)

So machen Sie gefüllten Kürbis

  1. Zuerst wird der Deckel vom Kürbis abgeschnitten, etwa auf einem Drittel bis einem Viertel der Höhe. Aber den Deckel aufheben!
  2. Nun den Kürbis aushöhlen.
  3. Falls der Kürbis anschließend nicht gerade steht: am unteren Ende mit einem Messer begradigen.
  4. Jetzt die Füllung (nach persönlicher Wahl) in den Kürbis geben und gegebenenfalls mit Käse garnieren.
  5. Für 45 bis 60 Minuten bei rund 170 Grad in den Backofen geben. Alternativ auf den geschlossenen Grill in die indirekte Hitze. Den Deckel hierbei entweder auf den Kürbis setzen oder danebenlegen und ebenfalls garen.
  6. Nach 45 Minuten überprüfen (mit einem Zahnstocher), ob der Kürbis weich geworden ist. Wenn ja, dann servieren! Wenn nicht: weitere 15 Minuten garen und die Probe wiederholen.

von Anja Auer

Das Rezept für gefüllten Kürbis im Video

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins "Die Frau am Grill". Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema "Grillen" der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill

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