Foodbloggerin verrät die besten Adressen

Wenn‘s draußen greislig wird: Das sind Münchens griabigste Wirtshäuser

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Foodbloggerin Bianca Murthy im Harlachinger Jagdschlössl - eines ihrer Wirtshaus-Favoriten.

Wird‘s draußen kalt, ist es in einem Wirtshaus so richtig gemütlich. Gut, dass Foodbloggerin Bianca Murthy sich auskennt und ihre fünf Tipps für einen Münchner Wirtshaus-Besuch verrät.

Meisterstück Haidhausen

Weißenburgerstraße 16, 81667 München; Tel. 089 48 996 777; http://www.dasmeisterstueck.de/muenchenhaidhausencraftbeer

Von außen erst mal nicht wirklich als Wirtshaus erkennbar, bietet das Haidhausener Meisterstück (auch in Pasing vorhanden) richtig gute bayerische Kost an. Das Motto: „Meisterstücke“ aus der Region und in bester Qualität auf euren Tellern - zubereitet durch „Feuer und Rauch“, also auf dem Grill oder im Smoker. Dazu weit über 100 verschiedene Sorten Craft Beer, welche teilweise aus der im Innenhof gelegenen eigenen Hopfenhacker-Brauerei stammen. Unbedingt im „Paring“ (Bier und Speisen) ausprobieren und beraten lassen, bzw. mit der Geschichte hinter den einzelnen Angeboten beschäftigen. Köstlich, spannend und anders! Auch der Mittagstisch kann sich sehen lassen.

Harlachinger Jagdschlössl

Geiselgasteigstraße 153, 81545 München; Tel.: 089 309 067 60; http://www.harlachinger-jagdschloessl.de/

Seit Anbeginn der Jagdschlössl-Zeiten einer meiner Favoriten in Sachen Wirtshäuser. Ob´s nur an der – für mich stets perfekten – bayerischen Küche liegt, am gemütlichen und vor Blicken geschützten Innenhof samt Terrasse oder aber an der urigen Stimmung, weiß ich nicht. Eines auf jeden Fall ist klar: Wiener Schnitzel (für 21,90 Euro), Kässpatzen (für 13,50 Euro - zum selbst „toppen“), Fisch (Zanderfilet für 19,50 Euro), bayerische Biersprizz (Hofbräu München-Bier), Brotzeit und Co. schmecken hier einfach immer genau so, wie man sich das wünscht. Das Harlachinger Jagdschlössl fällt mir aber auch ein, wenn´s mal etwas „Leichteres“ sein soll. Dann freue ich mich auf große Portionen unterschiedlicher Salate mit Ziegenkäse, gegrillten Scampi oder auch Rinderlendenstreifen (ab 14,50 Euro) oder auch verschiedene wärmende Suppen.

Spatenhaus an der Oper

Residenzstraße 12, 80333 München; Tel.: 089 2907060; http://www.kuffler.de/de/spatenhaus.php 

Architektonisch und in Sachen Lage mit dem Blick auf die Oper nicht zu toppen: das Spatenhaus an der Oper samt sonniger Terrasse. In gemütlich-schickem Ambiente werden hochwertige bayerische Klassiker, diverse Vorspeisen, Suppen, Fleisch- und Fischgerichte sowie Desserts serviert. Für das „Original Kuffler Wiener Schnitzel“ mit Kartoffel-Röster und Rahmgurkensalat (für 27,90 Euro) habe ich mich schon durch Münchner Schneestürme gekämpft und von der „halben ausgelösten bayerischen Bauernente“ mit Kartoffelknödel hatte ich nicht nur einen Traum. Das Spatenhaus gehört in meinen Augen ganz klar zu den „must haves“ in München, wenn´s um bayerische Küche geht.

Klinglwirt

Balanstraße 16, 81669 München; Tel.: 089 856 761 99; http://www.klinglwirt.de/ 

Der Klinglwirt bietet köstliche bayerische „Bio-Küche“ an, ist gemütlich und urig eingerichtet. Ganz besonders wird hier auf nachhaltige Küche geachtet. Angeboten werden feine regionale Spezialitäten, und alles wird hausgemacht. Das Bio-Fleisch, welches beim Klinglwirt auf dem Tisch landet, stammt ausschließlich aus den Hermannsdorfer Landwerkstätten; Fisch kommt vom Starnberger See und Geflügel vom Lugeder Hof. Wem Regionalität, Bio und Qualität bei seinen – gerne auch zünftigen – bayerischen Speisen wichtig ist, der dürfte den Klinglwirt genauso schätzen wie ich. Vegetarier finden hier übrigens auch stets was zu essen. Lasst sonntags Platz für den ofenfrischen Kaiserschmarrn. Lecker!

Zum Dürnbräu

Dürnbräugasse 2, 80331 München; Tel. 089 222195 München; http://www.zumduernbraeu.de/ 

Das altbayerische Wirtshaus hat seit über 500 Jahren Tradition in München und bietet ausgezeichnete bayerische Küche in ansprechendem Ambiente - „griabig“ und gemütlich - an. Wahre Fans der bayerischen Kost dürften das Wirtshaus im Zentrum kennen und schon des Öfteren besucht haben. Auf der gut sortierten Karte stehen sowohl die gängigen Klassiker, wie Münchner Kartoffelsuppe, Zwiebelrostbraten und Wiener Schnitzel (unbedingt ausprobieren!), als auch „Ausgelöster Kalbskopf“, „Saure Brezenknödel“ und Co. Probiert unbedingt die Weißwürstl (3 Stück für 7,50 Euro), das Dürnbräu Brotzeitbrettl (für 13,90 Euro) und den Kaiserschmarrn (für 11,90 Euro). Sehen lassen kann sich - zumindest nach meinen heuer ca. fünf Besuchen - so ziemlich alles, was sich auf der Karte finden lässt.

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