"Das ist eine Klatsche": Stimmen zum Aus für Olympia 2022

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Hauptgeschäftsführer Peter Driessen von der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern: „Die Olympischen Winterspiele 2022 in der bayerischen Landeshauptstadt, in Garmisch, Ruhpolding und im Berchtesgadener Land auszurichten, hätten dem Wirtschaftsstandort enormen Rückenwind geben. Diese Riesen-Chance ist nun perdu. Jetzt ist es wichtig, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und weiter an der Zukunft des Standorts Oberbayern zu arbeiten.“
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Georg Grabner (li., CSU), Landrat im Kreis Berchtesgadener Land: „Ich bin natürlich enttäuscht. Es wäre die einmalige Chance gewesen, der Welt und dem Internationalen Olympischen Komitee zu zeigen, dass man Olympische Winterspiele auch ohne Gigantismus und Naturzerstörung durchführen kann.“
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Sven Hannawald, früherer Skisprung-Star: „Das ist eine Klatsche, wie ich sie im Leben nie erwartet hätte, ein 0:4-Debakel. Wie will man so ein Highlight wie Olympische Spiele jetzt noch nach Deutschland bringen?“
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Ludwig Hartmann, Grünen-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag: „Das Votum ist kein Zeichen gegen den Sport, aber gegen die Profitgier des IOC. Ich glaube, in ganz Deutschland sind Olympia Bewerbungen mit dem heutigen Tag vom Tisch. Die Menschen im Ballungsraum München und die Natur in den bayerischen Alpen haben einen wichtigen Sieg errungen.“
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Maria Höfl-Riesch, Ski-Olympiasiegerin: „Ich weiß nicht, woran es lag. Es ist traurig, aber wahr. Wir haben in den letzten zwei Wochen noch einmal alles mobilisiert. Wir müssen jetzt in der Niederlage Größe beweisen. Der eine oder andere wird es später vielleicht noch bereuen.“
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Markus Rinderspacher, SPD-Fraktionschef im Bayerischen Landtag: „Ich finde es sehr bedauerlich, dass die Bürgerentscheide keine Mehrheit für eine Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2022 gebracht haben. Wir werden dieses Ergebnis akzeptieren. Ich hätte mich auf die sportlichen Spitzenwettbewerbe in unserer Heimat gefreut, die Welt geht deswegen aber nicht unter.“
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Thomas Schmid, Bürgermeister Garmisch-Partenkirchen: „Ich hoffe sehr, dass diese demokratische Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger von allen Seiten akzeptiert wird. Ich persönlich glaube, dass es unsere letzte Chance war, Winterspiele zu bekommen.“
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Hermann Steinmaßl (li., CSU), Landrat im Landkreis Traunstein: „Ich bin enttäuscht, dass sich eine so deutliche Mehrheit gegen Olympische Winterspiele ausgesprochen hat. Ich konnte das Ergebnis noch nicht analysieren. Aber es gibt im Sport nur Sieg oder Niederlage. Alle vier Abstimmungsorte haben verloren.“

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