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"Das ist eine Klatsche": Stimmen zum Aus für Olympia 2022

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1 / 12Hauptgeschäftsführer Peter Driessen von der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern: „Die Olympischen Winterspiele 2022 in der bayerischen Landeshauptstadt, in Garmisch, Ruhpolding und im Berchtesgadener Land auszurichten, hätten dem Wirtschaftsstandort enormen Rückenwind geben. Diese Riesen-Chance ist nun perdu. Jetzt ist es wichtig, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und weiter an der Zukunft des Standorts Oberbayern zu arbeiten.“ © Bodmer Oliver
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2 / 12Georg Grabner (li., CSU), Landrat im Kreis Berchtesgadener Land: „Ich bin natürlich enttäuscht. Es wäre die einmalige Chance gewesen, der Welt und dem Internationalen Olympischen Komitee zu zeigen, dass man Olympische Winterspiele auch ohne Gigantismus und Naturzerstörung durchführen kann.“ © dpa
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3 / 12Sven Hannawald, früherer Skisprung-Star: „Das ist eine Klatsche, wie ich sie im Leben nie erwartet hätte, ein 0:4-Debakel. Wie will man so ein Highlight wie Olympische Spiele jetzt noch nach Deutschland bringen?“ © dpa
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4 / 12Ludwig Hartmann, Grünen-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag: „Das Votum ist kein Zeichen gegen den Sport, aber gegen die Profitgier des IOC. Ich glaube, in ganz Deutschland sind Olympia Bewerbungen mit dem heutigen Tag vom Tisch. Die Menschen im Ballungsraum München und die Natur in den bayerischen Alpen haben einen wichtigen Sieg errungen.“ © dpa
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5 / 12Maria Höfl-Riesch, Ski-Olympiasiegerin: „Ich weiß nicht, woran es lag. Es ist traurig, aber wahr. Wir haben in den letzten zwei Wochen noch einmal alles mobilisiert. Wir müssen jetzt in der Niederlage Größe beweisen. Der eine oder andere wird es später vielleicht noch bereuen.“ © dpa
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6 / 12Markus Rinderspacher, SPD-Fraktionschef im Bayerischen Landtag: „Ich finde es sehr bedauerlich, dass die Bürgerentscheide keine Mehrheit für eine Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2022 gebracht haben. Wir werden dieses Ergebnis akzeptieren. Ich hätte mich auf die sportlichen Spitzenwettbewerbe in unserer Heimat gefreut, die Welt geht deswegen aber nicht unter.“ © dpa
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7 / 12Thomas Schmid, Bürgermeister Garmisch-Partenkirchen: „Ich hoffe sehr, dass diese demokratische Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger von allen Seiten akzeptiert wird. Ich persönlich glaube, dass es unsere letzte Chance war, Winterspiele zu bekommen.“ © dpa
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8 / 12Hermann Steinmaßl (li., CSU), Landrat im Landkreis Traunstein: „Ich bin enttäuscht, dass sich eine so deutliche Mehrheit gegen Olympische Winterspiele ausgesprochen hat. Ich konnte das Ergebnis noch nicht analysieren. Aber es gibt im Sport nur Sieg oder Niederlage. Alle vier Abstimmungsorte haben verloren.“ © dpa
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9 / 12Christian Ude, Oberbürgermeister München. „Ich bin der Ansicht, dass es nicht am Konzept gelegen hat. Es ist eher eine zunehmend kritische Einstellung von Bevölkerungsteilen gegen Sport-Großereignisse. Wir haben mit großer Überraschung zu Kenntnis genommen, dass im Landkreis Traunstein, der unbedingt beteiligt werden wollte, die Ablehnung noch größer ausgefallen ist.“ © dpa
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10 / 12Michael Vesper, DOSB-Generaldirektor: „Ich bin sehr enttäuscht. Das ist sehr bitter für den deutschen Sport, dass wir nicht die Chance bekommen haben, der Welt zu zeigen, wie man heutzutage nachhaltige Olympische Winterspiele veranstalten kann. Ausschlaggebend ist für mich die zunehmende Skepsis in Deutschland gegenüber Großereignissen.“ © dpa
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11 / 12Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes Naturschutz in Bayern: „Ökologisches Bewusstsein und Heimatliebe der Bürger haben über Kommerz und Gigantismus gesiegt. Dies ist ein Weckruf an das Internationale Olympische Komitee und den Deutschen Olympischen Sportbund, wieder zum Ursprung der olympischen Idee zurückzukehren und sich von einseitigen Knebelverträgen zu verabschieden.“ © dpa
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12 / 12Josef Fendt, Präsident des Internationalen Rennrodelverbandes (FIL): „Ich bin sehr enttäuscht. Das hätte ich nicht gedacht. Ich glaube, viele Bürger waren nicht richtig informiert. Für die olympische Bewegung ist es bedenklich. Wenn sich solche traditionellen Länder wie die Schweiz oder Deutschland als Ausrichter zurückziehen, ist dies eine gefährliche Entwicklung.“ © dpa

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