Pro-Olympia-Bündnis

Holen diese Herren die Ringe nach München?

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Fünf Männer für Olympia (vl.n.r.): Peter Kammerer, Thomas Muderlak, ­Markus Wasmeier, Hans-Ulrich Hesse und Ernst Läuger.

München - Die Herren vom Team München 2022 wollen die Olympischen Winterspiele im Jahr 2022 nach München und Oberbayern holen.

Zuvor müssen aber erst noch die Münchner überzeugt werden, dass die Spiele gut für die Stadt sind. Denn am 10. November stimmen die Bewohner in einem Bürgerentscheid darüber ab, ob sich München überhaupt für die Winterspiele bewerben soll.

Die SPD, die CSU sowie die Stadtrats-FDP hatten beschlossen, dass man vor einer erneuten Bewerbung der Landeshauptstadt für das Großereignis die Bürger befragen soll. Die Rathaus-Grünen, die unter größten Kopfschmerzen die Bewerbung für 2018 noch unterstützt hatten, sind gegen einen weiteren Anlauf.

Während es im Büro von Oberbürgermeister Christian Ude bereits eine Stabsstelle für die mögliche Bewerbung gibt, rührt das von der Tourismus-Initiative München gegründete Team München 2022 die Werbetrommel für Olympia. So wurden schon vergangene Wochen rund 12 500 O Ja! München ’22-Plakate geklebt.

Monrtag enthüllten fünf wichtige Unterstützer der Bewerbung ein Großplakat am Marienplatz. Die tz stellt die Männer vor, die die Ringe wieder nach München holen wollen:

Peter Kammerer

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer München, Peter Kammerer, will die Olympischen Winterspiele 2022 nach München holen, „weil sie einen großen Rückenwind für die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt und die Infrastruktur der ganzen Region bringen würden“.

Thomas Muderlak

In seinem Hauptberuf ist Thomas Muderlak der Leiter der BMW Welt. Gleichzeitig ist er Vorstandsvorsitzender der Tourismus Initiative München (TIM). Er sagt: „Ein klares, starkes Ja der Menschen an den vier vorgesehenen Wettkampforten wäre ein ­erstes starkes Argument beim IOC.“

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Markus Wasmeier

Ski-Ass und Doppel-Olympiasieger von 1994 erklärt: „Olympische Emotionen sind nicht zu überbieten. Wir müssen der ganzen Bevölkerung sagen: Das sind eure Spiele!“ Seine Kindheitserlebnisse an die Sommerspiele 1972 in München hätten ihn dazu angespornt, selbst einmal an Olympischen Spielen teilzunehmen.

Hans-Ulrich Hesse

Der pensionierte Gymnasiallehrer ist der Kreisvorsitzende des Bayerischen Landes-Sportverbandes in München. Er sagt: „90 Prozent der 500 000 Hobbysportler Münchens sind für die Spiele, das hat sich durch viele Abstimmungen bestätigt. Die Spiele sind die beste Lobby für den Breitensport. Davon profitiert jeder.“

Ernst Läuger

Er ist persönlich haftender Gesellschafter der Benno Marstaller KG (Pacellistraße), die mit Lederwaren, Koffer- und Kameratechnik handelt. Die Firma hat das Plakat gesponsert, das gestern am Hugendubel-Haus ausgerollt wurde. Läuger: „Die Spiele wären eine Riesen Chance.“ Das Gebäude gehört der Schörghuber-Gruppe.

Johannes Welte

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