Jahr der Mobilität

Die Metropolregion München – MACHT MEHR MITEINANDER 

Wolfgang Wittmann, Geschäftsführer Europäische Metropolregion München EMM e.V.
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Wolfgang Wittmann, Geschäftsführer Europäische Metropolregion München EMM e.V.

Wolfgang Wittmann, Geschäftsführer Europäische Metropolregion München EMM e.V., beantwortet Fragen zum Thema Mobilität.

Mit ihren 25 Landkreisen, 5 kreisfreien Städten und über sechs Millionen Einwohnern ist die Metropolregion München ein höchst dynamischer Lebensraum und zugleich ein international renommierter Standort für Wirtschaft, Forschung und Bildung sowie die dazugehörigen Fachkräfte. Mobilität spielt dabei eine entscheidende Rolle und ist maßgeblich an der Entwicklung einer Metropolregion beteiligt.

Mit welchem Ansatz können die Herausforderungen und Probleme rund um das Thema Verkehr und Infrastruktur in der Metropolregion München angegangen werden?
„Ein ganzheitlicher Ansatz kann nur gelingen, wenn man Metropole und Region nicht getrennt voneinander betrachtet. Auto, Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel tragen vielmehr im Zusammenspiel maßgeblich dazu bei. Die beispielsweise vom ADAC Südbayern initiierte Allianz Pro IAA haben wir als Metropolregion München von Beginn an unterstützt. Nicht nur, weil der Automobilclub ein langjähriger Partner des EMM e.V. ist, sondern weil das Miteinander zu einem unserer Schwerpunktthemen – der Mobilität – unabdingbar ist, wenn es zum Erfolg werden soll. Die IAA Mobility war und ist dabei eine große Chance für die gesamte Mobilitätsbranche. Ein gelungener erster Ansatz, diese stärker unter nachhaltigen Aspekten zusammenzuführen und nicht zuletzt, um Schaufenster der Innovationskraft der Metropolregion München zu sein.“
Die Metropolregion München.

Metropolentwicklung braucht gelungene Mobilitätskonzepte

Was heißt das übertragen auf die Metropolregion München?
„Wir brauchen ein ganzheitliches Mobilitätskonzept, bessere und effektivere Anbindungen der Region an die Metropole. Schnellere und optimal abgestimmte Verkehrsmittel sowie endlich einen einheitlichen Tarif. Schon seit Jahren fordern wir einen Dachtarif für die Metropolregion München, unterstützen den Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes in der Region und den Ausbau der zweiten Stammstrecke. Denn dann ist es egal, ob ich in Mühldorf, Landsberg oder Rosenheim wohne. Eine Modernisierung unseres Nahverkehrs bringt der gesamten Region auch als Wirtschaftsstandort einen Schub an Attraktivität und fördert zugleich eine ausgeglichene Entwicklung.“

Mobilität und der EMM e. V.

Worin genau besteht dabei die Arbeit ihrer Institution?
„Wir vernetzen die Akteure aus Kommunen und Wirtschaft zum Thema Mobilität untereinander und führen sie und deren Best-Practice-Beispiele in unserer Mobilitätsdatenbank zusammen. Infos zu Elektromobilität, Sharing-Angeboten oder Mitfahrzentralen, oder der neueste Leitfaden zur Einführung von Betrieblichen Mobilitätsmanagement sind an dieser Stelle besonders zu erwähnen.“
Was sind ihre konkreten nächsten Projekte?
„Hier sei vor allem die Internationale Bauausstellung IBA der Landeshauptstadt München zum Thema „Räume der Mobilität in der Metropolregion München“ genannt. Dieses Format soll ab 2022 an für zehn Jahre einen Ausnahmezustand schaffen, in dem Städte und Kreise zusammen mit den Akteuren aus Wirtschaft und Forschung innovative Projekte der Mobilität ausprobieren und umsetzen können. Sprichwörtlich wollen wir also die „High Potential PS“ unserer Metropolregion auf die Straße bringen und in eine Modellregion für nachhaltige Mobilität verwandeln, um sie dann im Jahr 2032 einem internationalen Publikum zu präsentieren. Was für eine riesige Chance, die Region weiterhin in ihrer Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit abzusichern!“

Mehr Infos zur Arbeit und den Programmen finden sie unter www.metropolregion-muenchen.eu

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