„Mobilität geht uns alle an“

Gemeinsam für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft

Christoph Walter, Geschäftsführer des ADAC Südbayern (links) und Sebastian Arbinger, Geschäftsführer und Chefredakteur der tz, durften schon vorab einen Blick auf die Umfrage-Ergebnisse werfen.
+
Christoph Walter, Geschäftsführer des ADAC Südbayern (links) und Sebastian Arbinger, Geschäftsführer und Chefredakteur der tz, durften schon vorab einen Blick auf die Umfrage-Ergebnisse werfen.

Treffen der IAA Allianz beim ADAC Südbayern: Umfrage-Ergebnisse der groß angelegten Mobilitätsumfrage liegen bald vor.

„Mobilität geht uns alle an“ – unter diesem Credo hat sich im vergangenen Jahr eine Allianz aus fast dreißig namhaften Institutionen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien zusammengefunden, um vom Freistaat aus positive Impulse zum Thema Mobilität der Zukunft zu setzen.

Mobilität ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen unserer Zeit. Umweltschutz, Nachhaltigkeit aber genauso Wirtschaftlichkeit und individuelle Freiheit müssen in der Betrachtung gleichberechtigt nebeneinander stehen. „Gefragt sind jetzt innovative und nachhaltige Lösungen für die Welt von morgen. Dazu gehört eben auch, dass wir alle Stakeholder aus Stadt, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an einen Tisch holen, um an diesen Lösungen gemeinsam zu arbeiten“, so Christoph Walter, Geschäftsführer des ADAC Südbayern, der sich freut, die Partner der Allianz erstmals zu einem Präsenztreffen Ende Juli begrüßen zu können. Aber wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

Um diese Frage zu beantworten hat der ADAC Südbayern e.V. gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr eine groß angelegte Mobilitätsumfrage initiiert. Mehr als 15.000 Teilnehmer*innen haben sich an der Umfrage, die vom renommierten Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, infas, wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wurde, beteiligt. Die Ergebnisse werden exklusiv in der kommenden Wochenendausgabe des Münchner Merkur und der tz präsentiert. „Es ist richtig und wichtig, dass wir in der Ausrichtung der zukünftigen Verkehrspolitik den Menschen nicht vergessen und ihn mehr in den Mittelpunkt stellen: Welche Verkehrsmittel nutzen sie wann und wie oft? Wie steht es um die Anbindung von Stadt und Land? Alle Verkehrsträger leisten maßgebliche Beiträge zur Versorgung von Stadt und Land und müssen optimal zur Geltung gebracht werden. Die Herausforderung für die Zukunft liegt in einer besseren Verknüpfung, beispielsweise mit Hilfe der digitalen Vernetzung aller Mobilitätssysteme. Nur so können einzelne Komponenten des Verkehrssystems zielgerichtet und automatisiert miteinander interagieren“, so Walter.

Klaus Dittrich

Die Messe München zählt mit ihrem Veranstaltungsportfolio und am Umsatz gemessen weltweit zu den bedeutendsten Messeveranstaltern. München ist und bleibt durch attraktive und zeitgemäße Mobilitäts- und Erreichbarkeitskonzepte einer der attraktivsten Veranstaltungsorte Europas für internationale Business-Gäste. Gerade für Standorte wie München, der sich zunehmend als Hotspot für Unternehmen entwickelt, sind neue Lösungen der Mobilität elementar, um auch künftig eine Spitzenposition im weltweiten Ranking zu halten und auszubauen. Viele internationale Tech-Unternehmen haben inzwischen ihre Niederlassungen in der Metropolregion München sowie Bayern und leisten einen entscheidenden Anteil an der Transformation der Mobilität.

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH

ADAC Südbayern hat Mobilitätsumfrage initiiert

Für eine moderne, sich ständig wandelnde Gesellschaft aber auch für die wirtschaftliche Entwicklung ist Mobilität unentbehrlich. Gleichzeitig stehen vielfältige Veränderungen an: Mobilitätsmuster werden vielschichtiger und komplexer. Das Bedürfnis nach Sicherheit, Gesundheit, intakter Umwelt und allgemeiner Lebensqualität steigt. Die Digitalisierung wird zur zentralen Grundlage der Mobilität von morgen. Leisten muss sie vor allem eines: Sie muss bedürfnisorientiert sein und das Leben einfacher und sicherer machen.

Welche Rolle wird das Automobil spielen, wie könnten inter- und multimodale Reiseketten der Zukunft aussehen? Wie können Städte die Verkehrsprobleme lösen, unter denen ihre Bewohner leiden, und wie kann individuelle Mobilität auch abseits der Ballungsräume gesichert werden? Daher gilt es vor allem die Bedürfnisse der Menschen in dieser Frage immer in den Mittelpunkt zu stellen. „Mobilität beginnt bereits im Kopf und stellt ein individuelles Freiheitsrecht dar. Gleichzeitig bewegt sie uns, inspiriert uns, eröffnet neue Horizonte, schafft Möglichkeiten, nicht nur für die Wirtschaft, sondern für jeden von uns. Persönliche Mobilität entspringt dem Grundbedürfnis, selbst zu entscheiden, wann, wie und wohin wir uns bewegen“, betont Walter.

Die Mobilität der Zukunft wird das Auto nicht überflüssig machen. Gleichzeitig muss etwas gegen die überlasteten Straßen und Autobahnen und gegen den unendlichen Stau gemacht werden. Auch im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs, gegen die Unpünktlichkeit und hohen Preise, muss dringend etwas geschehen. „Nur mit einer gemeinsamen, partnerschaftlichen, konstruktiven und auch technologieoffenen Herangehensweise können wir die Herausforderungen bewältigen. Dazu will diese Allianz ihren Beitrag leisten und vom Freistaat aus wichtige Impulse setzen und ihre Expertise einbringen“, unterstreicht Walter.

Kerstin Schreyer

Mir ist wichtig, dass sich die Menschen frei entscheiden können, wie sie sich fortbewegen wollen. Darum sollten wir die einzelnen Verkehrsträger nicht gegeneinander ausspielen. Wir alle haben unterschiedliche Lebenssituationen und Bedarfe. Daher ist es wichtig, für alle ein gutes Angebot zu schaffen!

StMinisterin Schreyer
Hubert Aiwanger setzt sich für klimaneutrale Mobilität ein.

Mobilität wandelt sich und wird klimaneutral. Ich trete dabei ein für Technologieoffenheit und individuelle Mobilität. Auf der IAA Mobility zeigt die Branche modernste Technik von heute und künftige Lösungen von morgen.

StMinister Aiwanger:
Christian Reinicke

Wir benötigen überall eine gute Infrastruktur, die es den Menschen erlaubt mobil zu sein. Gefragt sind intelligente Lösungen für die Städte. 

Reinicke

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.