Der ADAC auf der IAA Mobility: Ein Club zum Anfassen

IAA München: Die Gelbe Welt präsentiert sich unter dem Motto „Wir sind da“ überall in der Stadt

Der ADAC präsentierte auf dem Königsplatz in der Vorteilswelt Lounge für ADAC Mitglieder und in gelben Cubes die breite Palette der ADAC Leistungen und Angebote.
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Der ADAC präsentierte auf dem Königsplatz in der Vorteilswelt Lounge für ADAC Mitglieder und in gelben Cubes die breite Palette der ADAC Leistungen und Angebote.

Die Zukunft der Mobilität hat mit der gelungenen Premiere der IAA Mobility in München begonnen.

400.000 Besucher aus 88 Ländern und 744 Aussteller haben innovative Lösungen präsentiert, wie wir in der Welt von morgen unterwegs sein können. Mittendrin der ADAC unter dem Motto „Wir sind da“. Zudem feierte die ADAC eMobilty Rallye eine erfolgreiche Premiere mit ihrer nachhaltigen Rundfahrt rund um München. Hier finden Sie die schönsten Bilder und Momente von den ADAC-Flächen am Königs-, Odeons- und Marstallplatz im Open Space sowie auf dem Summit auf der Messe in Riem.

Impressionen: Der ADAC auf der IAA Mobility

Saubere Sache: Die ADAC eMobility-Rallye gefiel auch der zweifachen Damen-Rallyeweltmeisterin Isolde Holderied. Sie war mit einem Wasserstofffahrzeug unterwegs.
Saubere Sache: Die ADAC eMobility-Rallye gefiel auch der zweifachen Damen-Rallyeweltmeisterin Isolde Holderied. Sie war mit einem Wasserstofffahrzeug unterwegs. © sl-pictures.de/ADAC
Am Odeonsplatz gab es das vom ADAC initiierte eTaxi-Projekt zu sehen.
Am Odeonsplatz gab es das vom ADAC initiierte eTaxi-Projekt zu sehen.  © sl-pictures.de/ADAC
Am Marstallplatz sorgten die Verkehrsdetektive Felix und Frieda für Spaß in der Kids World.
Am Marstallplatz sorgten die Verkehrsdetektive Felix und Frieda für Spaß in der Kids World. © sl-pictures.de/ADAC
Roboter Pepper weiß alles über den ADAC.
Roboter Pepper weiß alles über den ADAC.  © sl-pictures.de/ADAC

Interview mit Hildegard Müller, der Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA)

Der ADAC Südbayern hatte sich mit der Allianz „Ja zur IAA“ schon in der Bewerbungsphase dafür starkgemacht, dass die weltgrößte Mobilitätsplattform nirgends eine bessere Heimat hat als in München. Die Rechnung ist aufgegangen. Bei ihrem Besuch am ADAC Stand am Königsplatz sagt Hildegard Müller, die Präsidentin des ausrichtenden Verbands der Automobilindustrie (VDA), wieso das so ist – und warum sie 2023 gerne wiederkommen würde.

VDA Präsidentin Hildegard Müller wurde am ADAC Stand am Königsplatz von ADAC Tourismuspräsident (v.r.) Karlheinz Jungbeck, ADAC Südbayern-Geschäftsführer Christoph Walter und ADAC Vorstand Lars Soutschka empfangen.
Die IAA Mobility überraschte mit einem komplett neuen Konzept. Wie sieht ihr Fazit aus?

Müller: Unser Mut, diese Veranstaltung so durchzuführen, hat sich gelohnt - und wurde von den Menschen belohnt. Das Thema Mobilität der Zukunft musste jetzt in der Mitte der Gesellschaft ankommen. Die Bürgerinnen und Bürger nahmen die IAA Mobility mit Ihren neuen Möglichkeiten wunderbar an.

Was hat sich bewährt?

Müller: Die Neuausrichtung der Messe hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Wir möchten mit den Menschen über Mobilität diskutieren und zeigen, wie innovativ wir sind. Dass wir mit Exponaten in die Stadt gehen, und in den Dialog treten, ist insgesamt sehr gut angekommen – auch international.

Wo sehen sie noch Verbesserungsbedarf?

Müller: Wir hätten uns natürlich eine corona-freie Veranstaltung gewünscht, damit die Gäste ohne Zugangsbeschränkungen die Open Space-Bereiche in der Innenstadt besuchen können. Wie immer bei neuen Veranstaltungen gibt es Dinge, die man verbessern kann. Wir lernen dazu und werden es nächstes Mal noch besser machen. Klar ist aber auch: Für eine Veranstaltung mit neuem Konzept, an einem neuen Ort und in Pandemiezeiten war das ein sehr gelungener Auftakt. Wir sind daher allen Beteiligten in der Stadt, im Freistaat Bayern, bei Rettungskräften, Sicherheitsdiensten und Polizei und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr dankbar. Ich danke natürlich auch dem ADAC sehr herzlich für seine Unterstützung, die von Anfang an eine große Hilfe war.

Die Autohersteller haben überwiegend eFahrzeuge präsentiert, oftmals haben aber die Exponate mit klassischem Verbrennungsmotor die Messebesucher besonders angezogen. Wäre es denn erfolgsversprechend, die Messe deutlicher nach dem Interesse der Kundschaft auszurichten?

Müller: Die Besucher der IAA Mobility interessieren sich primär für Neuvorstellungen und Innovationen. Jeder weiß, was wir an klassischer Technologie zu bieten haben. Deshalb finde ich es schon richtig und wichtig, dass wir darstellen, wie unser Weg zur Klimaneutralität aussieht. Das ist unsere Generationenaufgabe. Die deutsche Autoindustrie ist auf die Zukunft sehr gut vorbereitet, das konnten wir eindrucksvoll darstellen. Und übrigens mit großem Interesse beim jungen Publikum: Etwa zwei Drittel unserer Besucher waren unter 40 Jahre alt.

Ministerpräsident Söder hat in seiner Eröffnungsrede gemeint, es sei ein Wunder, dass die IAA so lange in Frankfurt stattgefunden habe. Sie würde viel besser zu München passen. Hat sich die Stadt als Standort bewährt?

Müller: Wir sind sehr froh und dankbar, mit welch großem Aufwand und Engagement die Stadt, das Land, die Behörden und Aussteller wie der ADAC die IAA Mobility gemeinsam konstruktiv, kritisch konzipiert und erfolgreich umgesetzt haben. Auch der engagierte Einsatz der Rettungs- und Sicherheitskräfte und der Polizei haben einen sicheren Verlauf der IAA ermöglicht. Dafür vielen Dank!

Die neue Heimat für IAA Mobility ist also München?

Müller: Ja, sehr gern. Wir sind gekommen, um zu bleiben.

Stefan Dorner, Martin Kunz

Das komplette Interview Lesen Sie auf adac.de

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