Hightech Agenda für die Antriebe von morgen

So fördert das Bayerische Wirtschaftsministerium die CO2-neutrale Mobilität 

Bayern treibt den Aufbau eines umfangreichen Wasserstoffnetzes voran.
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Bayern treibt den Aufbau eines umfangreichen Wasserstoffnetzes voran.

Der Transformationsprozess im Antriebsbereich ist in vollem Gange. Dabei sind die Herausforderungen auch für die Energie- und Verkehrspolitik gewaltig.

Um das Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, muss auch der Verkehr nachhaltiger und klimaneutral werden. Damit dies gelingen kann, muss die Antriebswende im Straßenverkehr weiter technologieoffen vorangebracht werden.

Nachhaltige Mobilität: Technologieoffensive der Bayerischen Staatsregierung

Der Wandel hin zu CO2-neutraler Mobilität ist mit gewaltigen Anstrengungen verbunden. Allerdings bieten sich für die Unternehmen auch große Chancen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist ein Treiber des Transformationsprozesses: „Es muss unser Ziel sein, die Technologieführerschaft der bayerischen und deutschen Automobilbranche weiter auszubauen und somit Wohlstand und Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten.“

Die Bayerische Staatsregierung unterstützt mit einer breiten Förderpalette und diversen Netzwerkangeboten den technologieoffenen Wandel zu nachhaltiger Mobilität, den Ausbau der notwendigen Infrastrukturen und den digitalen Fortschritt in Bayern.

Mit der Hightech Agenda Bayern und der Hightech Agenda Plus investiert der Freistaat insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro für eine bundesweit einzigartige Technologieoffensive. „Wir setzen gezielte Innovationsimpulse im ganzen Land und erzeugen damit eine Breitenwirkung, von der die Menschen überall in Bayern profitieren“, sagt Staatsminister Aiwanger.

Mikromobilität (z. B. e-Lastenfahrräder) und futuristische Urban Air Mobility werden zielgerichtet vorangetrieben.

Die Hightech Agenda Bayern und die Hightech Agenda Plus sowie Technologie- und Innovationsförderprogramme unterstützen die Entwicklung zukunftsweisender Technologien in verschiedensten Bereichen. Verbundforschungsprogramme, Cluster und Netzwerke sollen dabei helfen, besonders auch den bayerischen Mittelstand als Rückgrat der bayerischen Wirtschaft in dieser Transformation mit an Bord zu holen.

Bei allen Förderprogrammen steht die Technologieoffenheit an oberster Stelle. Der Freistaat Bayern setzt darauf, dass sich die jeweiligen Technologien in den entsprechenden Bereichen durchsetzen werden. Neben batterieelektrischer Mobilität spielen Brennstoffzellen, Wasserstoff und die Dekarbonisierung des Verbrennungsmotors durch Einsatz synthetischer Kraftstoffe eine zentrale Rolle. Aber auch Mikromobilität (z. B. e-Lastenfahrräder) und futuristische Urban Air Mobility werden zielgerichtet vorangetrieben.

Besondere Bedeutung erfährt der Ausbau der jeweiligen Infrastrukturen. Mit steigender Verbreitung alternativer Antriebskonzepte steigt der Bedarf an nachhaltiger Energie und deren Bereitstellung. Mit Ehrgeiz treibt Bayern den Ausbau der Ladeinfrastruktur, den Aufbau eines umfangreichen Wasserstoffnetzes sowie die Erzeugung von CO2-neutraler Energie voran.

Akzeptanz der Gesellschaft für Wandel in der Mobilität nötig

In jedem Fall wird die Transformation des Verkehrssystems nicht nur der Wirtschaft enorme Leistungen abverlangen. Sie setzt auch eine erhebliche Anpassungsbereitschaft der Gesellschaft voraus, denn Veränderung braucht Akzeptanz. Für die Verbraucher kommt es dabei vor allem auf vorhersehbare und planungssichere Entwicklungen an, um sich auf den Wandel einzustellen und sich zum Beispiel beim Autokauf darauf einzulassen.

Ein Wandel des Verkehrssystems setzt auch eine erhebliche Anpassungsbereitschaft der Gesellschaft voraus.

Zudem dürfen die Maßnahmen in ihrem Zusammenwirken die Menschen nicht überfordern und somit die Akzeptanz für den Klimaschutz nicht gefährden. Dabei sind die Ansprüche an die Verkehrsinfrastruktur hoch: Sie soll Erreichbarkeit sicherstellen, nachhaltige Mobilität ermöglichen und anregen, Sicherheit fördern, Verkehr sinnvoll kanalisieren, dabei aber Engpässe vermeiden. Ein hohes Investitionsniveau in die Verkehrsinfrastruktur ist deshalb von entscheidender Bedeutung.

„Individuelle Mobilität muss auch künftig für alle Menschen bezahlbar bleiben. Gleichzeitig gilt es, Mobilität zu erhalten, denn sie ist die Grundlage für soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe. Damit der Straßenverkehr klimaneutral werden kann, müssen die Rahmenbedingungen technologieneutral gesetzt werden. Klimaschutz und Verkehr sind miteinander vereinbar, wenn man die einzelnen Mobilitätsformen besser untereinander vernetzt. Mobilität braucht eine zukunftsfähige Infrastruktur – seien es Straßen, Datenleitungen oder den Ausbau einer flächendeckenden Schnellladeinfrastruktur für Automobile mit alternativen Antriebsformen“, so Christoph Walter, Geschäftsführer des ADAC Südbayern., der sich sehr freut, das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie als neuen Partner in der Allianz Pro IAA begrüßen zu dürfen.

Autoren: ADAC Südbayern/Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

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