Festivalkritik

Ahoi Rock: Kollektives Schwitzen im Kesselhaus

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Patrick Stump von Fall Out Boy

München - Hisst die Fahnen – ein neues Festival ist in der Stadt: Ahoi Rock. Eine feine Sache. Einziges Problem: Das Ganze fand bei über 30 Grad im dampfigen Kesselhaus statt.

Kollektives Schwitzen statt Open-Air-Rock – wohl auch deshalb war die Halle nur halb voll.

Richtig Stimmung kam da erst bei den letzten beiden Acts auf: Die Alternative-Rocker von Fall Out Boy hatten die größte Fan-Basis und legten eine umjubelte Show hin. Danach wurde es wild mit der Bloodhound Gang. Die Jungs um Sänger Jimmy Pop sind für ihre Auftritte berühmt-berüchtigt. Ihre Ballermann-Rockmusik lässt das Publikum oben ohne (Männlein und Weiblein) in Schweiß und Bier versinken. Dazu Affen-Kostüme und Mitgröl-Klassiker wie The Bad Touch oder Fire Water Burn.

Musikalisch anspruchsvoller waren die großartigen Japandroids aus Vancouver, die es ohne Saufspiele oder Obszönitäten schafften, Druck ins Kesselhaus zu bringen. Ebenfalls empfehlenswert: die beiden deutschen Newcomer Kmpfsprt und Marathonmann aus München. Fazit: gerne im kommenden Jahr wieder – aber dann bitte unter freiem Himmel.

ta

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