Hopp, Schwyz!

Beatrice Egli in München: Die Konzertkritik

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Beatrice Egli (25) sang in der Tonhalle

München - So viel Interesse an einem DSDS-Gewinner wie an der Schweizerin Beatrice Egli gab’s schon lange nicht mehr: die Konzertkritik zu ihrem Auftritt in der Tonhalle.

Die Tonhalle ist fast ausverkauft, als die 25-Jährige um 19.02 Uhr die Bühne betritt und mit dem ersten Lied Jetzt und hier für immer das Motto vorgibt: „Ich will den Wahnsinn jeden Tag.“ Von Minute eins an tobt der Saal, Kinder, Junge, Alte, ohne Unterschied.

Sorgsam einstudiert und professionell vorgetragen ist die Show, doch Egli wirkt immer natürlich und unbefangen, selbst bei den manchmal schwer erträglich gestelzten Moderationen. Die junge Dame mag die Musik, lebt die Texte, genießt die Posen, wechselt die Kostüme, kurz: Sie liebt ganz einfach die Bühne.

In den besseren Momenten klingt das recht geschickt nach den 70ern, etwas Disco, etwas Glamrock, ambitionierter Schlager. In den schlech­teren Augenblicken erinnert das eher unglücklich an osteuropäischen Trash-Pop mit viel 1, 2, 3-Elektrostampfe vom Band und der einfallslosen Reprise des immer gleichen Motivs.

Zoran Gojic

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