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Auftritt in der Muffathalle

Birdy hat Qualität: Die Konzertkritik

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Birdy, hier auf einem Archivfoto, gastierte in der Muffathalle.

München - 17 Jahr, Superstar? Könnte werden. Der Aufwand für Birdy in der Muffathalle war schon mal immens: Flügel, Cello, Keyboards, Gitarren und Bässe standen bereit.

Birdys Radiohit Wings hat Coldplay-Qualitäten, die Co-Produktion mit Mumford & Sons brachte es auf den Soundtrack des Pixar-Films Merida – und Just A Game auf den der Tribute von Panem.

Während die Engländerin auf ihrem Debütalbum ausschließlich Songs nachspielt, zeigt sie auf dem Nachfolger Fire Within, dass sie auch über Songwriter-Qualitäten verfügt. Und was für welche! Vor voller Hütte liefert die Dame mit der bitterschmelzenden Stimme eine perfekte Pop-Show ab. Dabei serviert sie dem Publikum zwischen zwölf und 62 routiniert einen Mix aus Eigenem und Nachgespieltem. Und die Live-Band bringt den CD-Sound so ziemlich eins zu eins auf die Bühne.

Bei so viel Perfektion hat man manchmal das Gefühl, einer TV-Produktion beizuwohnen. Aber wenn sich Birdy bedingungslos in jene Emotionen stürzt wie etwa in ihrer Herzblut-Ballade No Angel oder mit jugendlichem Überschwang ein neo-folkiges Arrangement von Words As Weapons präsentiert, reißt sie mit. Birdy hat das Potenzial zum Überflieger.

CU 

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