13.500 Fans begeistert

Bruno Mars: Rekordverdächtiger Auftritt in München

Mehr Glitzer gibt’s sonst nur an Weihnachten! Bruno Mars, das Universalgenie des aktuellen Pop, legte in der ausverkauften Münchner Olympiahalle ein phänomenales Hochglanzkonzert hin.

München - Die Kulisse mit 13.500 Fans war rekordverdächtig – und Bruno war es auch. Der kleine Riese aus Hawaii (1,65 Meter) moonwalkte wie Michael Jackson, dampfte wie James Brown, und spielte den Funk wie Prince. „Is there Life on Mars?“ – wenn Bruno 1971 schon auf der Welt gewesen wäre, hätte sich David Bowie niemals fragen müssen, ob es Leben auf dem Mars gibt. Oh ja – mehr pralles Leben war selten in der Olympiahalle! 

Einen Eindruck von der beeindruckenden Bühnenshow und den tänzerischen Einlage der Musiker gibt dieser Instagram-Post:

BRUNO MARS

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„24K Magic“ heißen das aktuelle Album und die Tour von Bruno Mars – und diesem hochkarätigen Motto bleibt er in München treu. Es glitzert und flittert an allen Ecken der mächtigen High-Tech-Bühne. Beim Titelsong schwebt ein riesiges römisches „XXIV“ von der Decke. Später fährt Bruno auf einem – natürlich goldenen – Podest zum Hallenhimmel auf. Und wenn er so tut, als würde er mit seiner Liebsten telefonieren – dann mit einem vergoldeten Bling-Bling-Telefon, so groß, wie es Sue Ellen am Pool der Southfork Ranch in „Dallas“ verwendete. 

Natürlich ist das dekadent und größenwahnsinnig. Aber wer könnte sich das momentan leisten, wenn nicht Golden Boy Bruno? Außer seiner Statur ist bei ihm alles überlebensgroß. Seine Musiker sind nicht nur Musiker, sondern auch Tänzer. Kann man gleichzeitig Gitarre spielen und die krassesten Moves hinlegen? Das wirkt wie Arjen Robben, der Haken schlägt, und dabei auch noch singt. Ob wirklich alles live gespielt war, sei dahingestellt – und ist fast egal. Denn wer fragt in Las Vegas, ob alles echt ist? 

Die großen Kracher, „Marry you“, „Grenade“ oder „Just the way you are“ spart sich Bruno lange auf – doch spätestens dann sind die Fans nicht mehr zu halten. Junge Junge, geht dieser Junge in die Beine! So rund war der Funk schon lange nicht mehr.

Jörg Heinrich

Rubriklistenbild: © dpa

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