Konzertkritik

Echtes Spektakel: DJ Bobo in der Olympiahalle

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DJ Bobo (Archivfoto).

München - DJ Bobo gastierte in der Olympiahalle - und 6000 Besucher machten mit, vom ersten Ton an: die Konzert-Kritik.

Ein Phänomen, ein Vollprofi – und geballte Freundlichkeit aus der Schweiz, all das ist DJ Bobo. „Tanzen Sie, klatschen Sie, flippen Sie mit den anderen zusammen aus“, hieß die Anweisung über die Lautsprecher noch vor Beginn der zweistündigen Show in der Olympiahalle. Die rund 6000 Besucher machten mit – vom ersten Ton an. Kein Wunder, schließlich bieten Bobo-Shows auch eine Menge fürs Auge. Diesmal dabei: ein riesiger Zirkusclown, der seine Arme ausbreitet und eine riesige Geige in der Hand hält.

Dann beginnt der Circus, so heißt auch die Tour. Tänzer in Platzanweiser-Kostümen, Clowns, Artisten bewegen sich zu Beat-unterlegten Klängen der Drehorgel. Ihr Direktor: DJ Bobo. Die Fans jubeln, die Halle bebt. DJ Bobo dankt es ihnen mit Hits, die jeder mitsingen kann. Und bei der La-Ola-Welle kann sich mancher Fußball-Fan eine Scheibe abschneiden.

Atemberaubende Artistik- und Akrobatikeinlagen, Tanzchoreografien wie vor 20 Jahren, fantasievolle Kostüme und eine gelungen Licht- und Animationsshow – ein echtes Spektakel für jede Altersklasse also. Eigentlich alles wie immer beim 45-jährigen DJ Bobo.

Andrea Steiler

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

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