Konzertkritik

Echtes Spektakel: DJ Bobo in der Olympiahalle

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DJ Bobo (Archivfoto).

München - DJ Bobo gastierte in der Olympiahalle - und 6000 Besucher machten mit, vom ersten Ton an: die Konzert-Kritik.

Ein Phänomen, ein Vollprofi – und geballte Freundlichkeit aus der Schweiz, all das ist DJ Bobo. „Tanzen Sie, klatschen Sie, flippen Sie mit den anderen zusammen aus“, hieß die Anweisung über die Lautsprecher noch vor Beginn der zweistündigen Show in der Olympiahalle. Die rund 6000 Besucher machten mit – vom ersten Ton an. Kein Wunder, schließlich bieten Bobo-Shows auch eine Menge fürs Auge. Diesmal dabei: ein riesiger Zirkusclown, der seine Arme ausbreitet und eine riesige Geige in der Hand hält.

Dann beginnt der Circus, so heißt auch die Tour. Tänzer in Platzanweiser-Kostümen, Clowns, Artisten bewegen sich zu Beat-unterlegten Klängen der Drehorgel. Ihr Direktor: DJ Bobo. Die Fans jubeln, die Halle bebt. DJ Bobo dankt es ihnen mit Hits, die jeder mitsingen kann. Und bei der La-Ola-Welle kann sich mancher Fußball-Fan eine Scheibe abschneiden.

Atemberaubende Artistik- und Akrobatikeinlagen, Tanzchoreografien wie vor 20 Jahren, fantasievolle Kostüme und eine gelungen Licht- und Animationsshow – ein echtes Spektakel für jede Altersklasse also. Eigentlich alles wie immer beim 45-jährigen DJ Bobo.

Andrea Steiler

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