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Vom 15. bis 17. März im Muffatwerk

Diese Autoren sind beim Festival „Wortspiele“ dabei

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Hier gilt es: Im Club Ampere müssen die jungen Literaten Farbe bekennen.

München - Der Autoren-Nachwuchs erobert Mitte März das Muffatwerk. An drei Tagen präsentieren 18 junge Literaten beim Festival „Wortspiele“ ihre Werke. Eine Münchnerin ist dabei.

An drei Tagen geben junge Literaten im Club Ampere des Muffatwerks den Ton an. Beim Festival Wortspiele vom 15. bis 17. März sind Buch-Debütanten zu sehen und hören, aber auch Autoren, die schon einmal auf sich aufmerksam machen konnten, wie zum Beispiel Philipp Winkler, der es 2016 mit seinem Debütroman Hool auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis schaffte. Ebenfalls unter den Autoren ist eine Münchnerin: Kristina Pfister.

Mit ihrem Roman Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten liefert sie das Porträt einer Generation am Ende ihrer Jugend zwischen Humor und Verzweiflung. Grundsätzlich sieht Wortspiele-Organisator Johan de Blank, dass die Zeit im Moment den klassischen Geschichtenerzählern gehört. „Experimentelle Romanformen sind derzeit von den Verlagen vielleicht auch nicht gefragt“, so de Blank. Das könne auch an der momentanen Sehnsucht nach Sicherheit in einer zerrissenen Welt liegen.

Organisiert das Festival: Johan de Blank freut sich auf jungen Autoren.

Erstmals sind weiblicher Schriftsteller in der Überzahl

Grundsätzlich ist de Blank mit dem Niveau der neuen Literatur und der ausgesuchten Autoren zufrieden: „Ich stehe voll dahinter.“ Erstmals, so de Blank, seien heuer die weiblichen Schriftsteller in der Mehrheit. „Dahinter steckt aber keine Absicht“, beeilt er sich zu erklären. „Das hat sich einfach so ergeben.“ Entscheidend für die Einladung zum Festival sei nur die Qualität.

Die Themen, denen sich die Autoren widmen, sind naturgemäß sehr unterschiedlich. Mal geht es um das Parallelleben, das man etwa aufgrund der Social Media führt, mal geht es bei Autoren mit Migrationshintergrund um die Wurzeln. Jeweils sechs Autoren lesen an jedem der drei Tage im Ampere. Jeder Schriftsteller hat zwanzig Minuten, um das Publikum und eine Jury (Autor Fridolin Schley, Literaturhaus-Chefin Tanja Graf und Cornelia Zetzsche vom Bayerischen Rundfunk) von sich zu überzeugen. An jedem Abend kürt das Publikum einen Sieger.

BR-Wortspiele-Preis wird am Freitag vergeben

Natürlich spechten die Literaten vor allem auf den BR-Wortspiele-Preis, der am Freitag vergeben wird. Der ist mit 2000 Euro dotiert, noch verlockender ist aber das Stipendium in der Villa Aurora, der Feuchtwanger-Villa in Los Angeles, inklusive Lesung in den USA.

Folgende Autoren machen sich da Hoffnungen:

Mittwoch: Kristina Pfister, Nava Ebrahimi, Benjamin Lebert, Alina Herbig, Juliana Kálnay, Jens Eisel

Donnerstag: Julia Zange, Jasmin Ramadan, Kerstin Preiwuß, Martin Becker, Nina Bußmann, Andreas Stichmann

Freitag: Lena Gorelik, Hanna Dübgen, Jakob Nolte, Julia Wolf, Nadja Schlüter, Philipp Winkler

Beginn ist immer um 20 Uhr, der Eintritt kostet 15 Euro.

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