Five Finger Death Punch

Diese Band ist DIE Entdeckung bei Rockavaria

Five Finger Death Punch aus Las Vegas.

München - Die Entdeckung des Festivals! Five Finger Death Punch, benannt nach einem angeblich tödlichen Schlag der Kampfsportart Kung Fu, haben am Samstag bei strahlendem Sonnenschein das Olystadion in einen dunklen Metal-Ort verwandelt.

 Kraftvoll wie ein Tornado fegten die fünf Hardrocker aus Las Vegas über die Bühne, angeführt von der kraftstrotzenden, brüllenden und schreienden Stimme des Sänger Ivan „Ghost“ Moody und begleitet von den knackigen Gitarren Zoltan Bathorys und Jason Hooks. Die Groove-Metal-Band, einer noch mehr am Rhythmus orientierten Spielart des Trash Metal, gilt als echter Geheimtipp für Größeres. Immerhin spielen sie beim Rockavaria-Festival gleich vor den Ewig-Göttlichen Judas Priest. Wenn man von der Konzessionsentscheidung einmal absieht, KISS als die geschminkten Folklore-Heinos des Hardocks zu den Headliner zu machen, dann wäre 5FDP der zweitwichtigste Act des Festivaltags gewesen. Denn die Fünf Finger haben eine Metal-Messe gelesen, da dürfte sogar den Priestern leicht mulmig gewesen sein. Schnell, hart, dabei melodiös, mit atemberaubenden Tempowechseln der zwei ausgezeichnet aufgelegten Bass- und Schlagzeugfinger Chris Kael und Jeremy Spencer zeigten die Jungs Ansätze, wie Metal nach Metallica aussehen könnte.

Alle News auf unserer Übersichtsseite zum Festival-Wochenende.

Rockavaria 2015: Die Highlights vom Samstag in Bildern

RDF

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