Eröffnungspremiere im Oktober

Gärtnerplatztheater spielt wieder im eigenen Haus

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Die Renovierungsarbeiten haben bald ein Ende: Ab Oktober hat das Ensemble des Gärtnerplatztheaters wieder ein Dach über dem Kopf.

München – Die Wanderschaft ist beendet: Erstmals seit fünf Jahren hat das Ensemble des Münchner Gärtnerplatztheaters in der kommenden Saison wieder ein eigenes Dach über dem Kopf.

Die Wanderschaft ist beendet: Erstmals seit fünf Jahren hat das Ensemble des Münchner Gärtnerplatztheaters in der kommenden Saison wieder ein eigenes Dach über dem Kopf. Neun Premieren und zwölf Wiederaufnahmen sollen von Oktober an in dem renovierten Traditionshaus gezeigt werden, teilte Intendant Josef E. Köpplinger bei der Vorstellung des Spielplans 2017/18 am Freitag in München mit.

„Die lustige Witwe“ zur Eröffnung

Als Eröffnungspremiere wird am 19. Oktober „Die lustige Witwe“ aufgeführt - dabei feiert auch der neue Chefdirigent Anthony Bramall seinen Einstand. Für Neugierige wird das überarbeitete Haus aber schon ein paar Tage vorher zu besichtigen sein: Bei einer Matinee am 8. Oktober plant Köpplinger mehrere kostenlose Führungen; am 14. und 15. Oktober soll jeweils bei einer großen Eröffnungsgala im Laufe des Abends fast das gesamte Ensemble auf der Bühne stehen. „Wir wollen nicht nur den Ehrengästen am 19. Oktober die Möglichkeit geben, bei der Wiedereröffnung dabei zu sein“, erklärte der Intendant die vielen Veranstaltungen.

Oper „Weiße Rose“ gastiert an Schulen

Neben den Eröffnungsfeierlichkeiten steht in der neuen Saison unter anderem eine Musiktheater-Version von „Pumuckl“, das Musical „Priscilla - Königin der Wüste“, „My Fair Lady“ und die choreographische Uraufführung des Films „La Strada“ auf dem Premierenprogramm. Wieder auf den Spielplan genommen wird neben Klassikern wie „Hänsel und Gretel“ auch „La Cenerentola“ und das Singspiel „Im weißen Rössl“. Das junge Gärtnerplatztheater führt erstmals in München die Oper „Weiße Rose“ auf und wird laut Köpplinger damit auch an Schulen gastieren.

Schlüsselübergabe im Juni geplant

Der ersehnte Wiedereinzug in das Traditionshaus war immer wieder verschoben worden, die Sanierungsarbeiten stellten sich als deutlich teurer und aufwendiger als geplant heraus. Derzeit ist die Schlüsselübergabe am 22. Juni geplant. „Ich hoffe, wir ziehen dann in ein relativ fertiges Gebäude ein“, sagte Köpplinger.

dpa

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