Staraufgebot bei Gedenkkonzert

An seinem 94.: Das Hofbräuhaus swingt für Hugo Strasser

+
So kannte man ihn: Hugo Strasser mit Klarinette.

München - Am Donnerstag wäre Hugo Strasser 94 Jahre alt geworden. Mit einem Konzert wollen an diesem Tag im Münchner Hofbräuhaus Familie, Freunde und Fans Abschied von dem verstorbenen Swing-Musiker nehmen. 

„Das wäre das Geburtstagskonzert gewesen“, sagte Veranstalter Georg Preisinger. In Absprache mit der Familie solle es nun eine Gedenkfeier sein. Ehrengäste und Freunde der Swing-Legende werden ihm musikalisch und in Worten die letzte Ehre zu erweisen. Unter anderem soll den Angaben zufolge Alt-Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) sprechen. Darüber hinaus wird Strassers Band Hot Five spielen, die er mit 65 Jahren gegründet hatte.

Auch Max Greger junior soll auftreten. Er stand ebenso wie sein im vergangenen August gestorbener Vater Max Greger immer wieder mit dem am 17. März nach längerer Krankheit gestorbenen Strasser auf der Bühne. Strasser wiederum hatte noch bei der Beerdigung seines langjährigen Weggefährten Max Greger gespielt. Strasser, Greger und Paul Kuhn waren mehr als zehn Jahre als Swing-Legenden gemeinsam unterwegs gewesen.

Strasser spielte nach dem Zweiten Weltkrieg Swing und Jazz zunächst in amerikanischen Clubs. 1955 bildete der Mann mit der Klarinette sein erstes eigenes Tanzorchester. Mit seinen Platten erreichte er Millionenauflagen. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit zwei Goldenen Schallplatten, dem Deutschen Schallplattenpreis und dem Goldenen Tanzschuh - Tanzmusik begeisterte ihn am meisten.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Am 11. September 2017 startet der Münchner Krimi-Herbst!
Am 11. September 2017 startet der Münchner Krimi-Herbst!
Plácido Domingo: Zu jung für die Rolle
Plácido Domingo: Zu jung für die Rolle
Große Ehre für Mutter Zivilcourage der Bairischen Sprache
Große Ehre für Mutter Zivilcourage der Bairischen Sprache
Constanze Lindner: Kein Neid in Münchens Kabarett – im Gegensatz zum Schauspiel
Constanze Lindner: Kein Neid in Münchens Kabarett – im Gegensatz zum Schauspiel

Kommentare