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Traumfabrik feiert Jubiläum

Hochschule für Fernsehen und Film wird 50: Das sind ihre Stars

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Der Bernd-Eichinger-Platz vor der HFF.

An diesem Wochenende feiert die Hochschule für Fernsehen und Film (HHF) 50. Geburtstag. Aus Anlass des Jubiläums erinnern wir an einige der bekanntesten Ex-Studenten.

In aller Welt sammeln sie Preise ein, aber gelernt haben sie ihr Handwerk an der Isar. Regisseure wie Roland Emmerich, Caroline Link oder Florian Henckel von Donnersmarck, Produzenten wie Bernd Eichinger (1949 – 2011) oder Nico Hofmann – sie alle haben die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München absolviert. An diesem Wochenende feiert die HFF 50. Geburtstag, und zu feiern gibt es einiges, denn die Liste der Ex-Studenten, deren Werke anschließend Film- und Fernsehgeschichte geschrieben haben, ist lang. Aus Anlass des Jubiläums erinnern wir an einige der bekanntesten.

Nirgendwo in Afrika: Fast ein Vierteljahrhundert nach Volker Schlöndorffs Blechtrommel konnte im Jahr 2001 wieder ein deutscher Film beim Oscar triumphieren – Caroline Links Emigranten-Epos Nirgendwo in Afrika. Schon drei Jahre zuvor war die Filmemacherin mit Jenseits der Stille nominiert.

Der Name der Rose:

 Der Klosterkrimi nach dem Bestseller von Umberto Eco aus dem Jahr 1986 war einer der ersten großen internationalen Erfolge von Bernd Eichinger. Der Film mit Sean Connery in der Hauptrolle des Franziskanermönchs William von Baskerville spielte weltweit 77 Millionen Dollar ein.

Das Leben der Anderen: Ein beklemmendes Bild der DDR als Überwachungsstaat schuf Florian Henckel von Donnersmarck mit seinem Debüt aus dem Jahr 2006. Das Werk mit Ulrich Mühe als Stasi-Offizier, der am Sinn seines Tuns zu zweifeln beginnt, erhielt einen Oscar als bester nicht englischsprachiger Film.

Wer früher stirbt, ist länger tot: Er gab dem Genre des modernen bayerischen Heimatfilms einen neuen Schub – Marcus H. Rosenmüller. Wer früher stirbt, ist länger tot mit Markus Krojer in der Hauptrolle sahen bundesweit 1,8 Millionen Zuschauer im Kino, obendrauf gab’s den Bayerischen und den Deutschen Filmpreis.

Männer: Ursprünglich als Fernsehfilm geplant, eroberte Doris Dörries Erstling im Jahr 1985 die Kinos – und setzte Maßstäbe für geistreiche, gut gemachte deutsche Komödien. Auch für die Hauptdarsteller, Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht sowie Ulrike Kriener bedeutete der Film den Durchbruch.

Independence Day: Von München nach Hollywood – das gelang dem Produzenten, Drehbuchautor und Regisseur Roland Emmerich. Obwohl künstlerisch nicht unumstritten, erwiesen sich Werke wie Independence Day (1996) oder The Day after tomorrow (2004) als Blockbuster mit Millionen von Zuschauern weltweit.

Im Angesicht des Verbrechens: Absolventen der HFF können nicht nur Kino. Das beweist Dominik Graf, der für seine Fernseharbeiten regelmäßig mit Preisen überhäuft wird. Schon Jahre, bevor, aus den USA kommend, der aktuelle Serienhype begann, schuf der Münchner 2010 den wegweisenden ARD-Zehnteiler über die Russenmafia in Berlin.

Zahlen und Fakten zur HFF

Der Bernd-Eichinger-Platz vor der HFF.

Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) geht auf eine Initiative des damaligen BR-Fernsehdirektors Helmut Oeller zurück, der später auch ihr Rektor war. Gegründet am 19. Juli 1966, residierte die HFF von 1967 bis 1988 in einer alten Villa in der Kaulbachstraße im Münchner Stadtteil Schwabing und anschließend in den Räumen einer alten Fabrik in Giesing. Seit 2011 befindet sie sich in ihrem neuen Domizil im Museumsviertel, am Bernd-Eichinger-Platz. Angeboten werden die Studiengänge Regie Kino- und Fernsehfilm, Regie Dokumentarfilm, Produktion, Drehbuch und Kamera. Die Hochschule hat derzeit rund 350 Studenten, Präsidentin ist seit 2015 Bettina Reitz. Zu den Professoren gehören unter anderen Doris Dörrie, Dieter Kronzucker, Caroline Link, Fritz Pleitgen und Wim Wenders.

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