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Strauss: So wird sein 150. Geburtstag gefeiert

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Richard Strauss im Jahr 1888 als Student.

München - Am 11. Juni 1864, vor 150 Jahren, wurde Richard Strauss, der große Komponist, Dirigent und Theaterleiter, in der Landeshauptstadt geboren. Klar, dass der berühmteste Münchner Musik-Sohn gefeiert wird:

Der Vater erster Hornist bei der Münchner Hofkapelle, die Mutter aus der Bierbrauer-Dynastie Pschorr und somit aus einer der reichsten Familien der Stadt – Richard Strauss hätte schlechtere Startbedingungen ins künstlerische Leben haben können. Am 11. Juni 1864, vor 150 Jahren, wurde der große Komponist, Dirigent und Theaterleiter in der Landeshauptstadt geboren. Klar, dass der berühmteste Münchner Musik-Sohn gefeiert wird:

- Am leichtesten und umfangreichsten kann man auf den Spuren von Richard Strauss (1864 – 1949) im Münchner Gasteig wandeln: Dort wird ab Freitag die Ausstellung Strauss-Bilder gezeigt (Foyer vor dem Carl-Orff-Saal). Die Macher der Schau wollen möglichst umfassend über den Komponisten berichten: Biografisches, Familiäres, Vorbilder wie Mozart und Wagner, Historisches, Weltläufiges (Strauss war einer der ersten Dirigenten, der weltweit auftrat) und Künstlerisches (Kompositionen als Hörbeispiele, Bühnenbilder). Geöffnet ist bis 6. März täglich von 8 bis 23 Uhr, der Eintritt ist frei.

Übrigens: Am 23. Februar um 11 Uhr führt Anita Bauer durch die Ausstellung.

- Das Münchner Rundfunkorchester spielt an diesem Sonntag um 19 Uhr im Prinzregententheater in einer konzertanten Aufführung Strauss’ weitgehend unbekannte Oper Feuersnot. Ulf Schirmer steht am Pult, Karten unter Tel. 54 81 81 81.

- Das Ensemble Zeitsprung lädt am 27. Januar in die Black Box (Gasteig) zu Kammermusik von Strauss und zeitgenössischen Kollegen (19 Uhr, Tel. 54 81 81 81).

- Am 21. Februar entführen Brigitte Fassbaender und „ihre“ Richard-Strauss-Gesellschaft zu einem Lieder-Projekt in den Kleinen Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater (Arcisstraße 12). Uhrzeit: 16 und 20 Uhr.

- Lorin Maazel widmet sich mit seinen Münchner Philharmonikern ab dem 27. März dem Jubilar. In der Philharmonie erklingen zwei Klassiker und ein eher selten aufgeführtes Werk: die Tondichtungen Also sprach Zarathustra und Till Eulenspiegels lustige Streiche, dazu die Burleske für Klavier und Orchester (Solist: Emanuel Ax). Beginn ist um 20 Uhr, weitere Aufführungen sind am 28. (20 Uhr) und 29. März (19 Uhr), Karten erhalten Sie über Tel. 54 81 81 81.

- Mariss Jansons präsentiert mit seinen BR-Symphonikern am 27. und 28. Februar im Herkulessaal ebenfalls drei Werke von Strauss: Don Juan, Tod und Verklärung und die Rosenkavalier-Walzerfolge. Beginn ist um 20 Uhr, Karten über Tel. 54 81 81 81.

M. Bieber

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