Aus Spaß wird Ernst

Ringlstetter und Zinner wollen zum ESC 2018

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Multitalente: Hannes Ringlstetter (l.) und Stephan Zinner sind Musiker, Kabarettisten und mehr.

Erst war es ein Spaß, doch sie würden beide auch Ernst machen: Hannes Ringlstetter und Stephan Zinner wollen Deutschland beim ESC im nächsten Jahr vertreten.

München - Das wär was: Die beiden Multitalente Hannes Ringlstetter (46) und Stephan Zinner (42) wollen beim Eurovision Song Contest (ESC) 2018 in Portugal für Deutschland antreten! Den Stein ins Rollen brachte Zinner auf Facebook. Das Söder-Double vom Nockherberg postet: „Wir würden diesen Schlager-Pop-Heinzen die Wadl ordentlich nach vorne richten!!“

Ringlstetter hat’s gelesen und fand die Idee gut. „Jetzt setzen wir uns Ende nächster Woche zusammen und schauen, ob wir ein gscheits Lied zusammenbringen. Ein neues, alles andere wär feig“, sagt Zinner der tz.

Ein bayerisches und bairisches Lied (Zinner: „Wenn’s sein muss, auch Englisch, das können wir besser als Hochdeutsch“) wird es werden. „Der Song wird viel, viel regionale Farbe haben. Mal schauen, was dem Hannes und mir einfällt. Die Energie ist bis jetzt noch gut“, bekräftigt Zinner.

Duopartner Ringl­stetter stößt in der tz ins gleiche Horn: „Es wird einfach Zeit, dass wir zurück zur echten Musik kommen. Ich konnte mir das am Samstag fast gar nicht anschauen. Für mich hatte die ganze Veranstaltung gar nichts Echtes mehr. Deshalb werden wir beide mit der Band auf die Bühne gehen. Wir machen auf jeden Fall handgemachte Musik.“

Kollegen: Macht es mit LaBrassBanda!

Wir fragten bei Kollegen nach. Ergebnis: positiv! Michi Altinger (46): „Find ich super. Wenn sie einen gscheiten Song raushauen, dann haben sie alle Chancen. Hannes, Michi: Wenn ihr einen Querflötisten mitnehmen wollt – ich war sechs Jahre lang bei der Wasserburger Stadtkapelle.“ Und dann empfiehlt er nachdrücklich, LaBrassBanda ins Boot zu holen.

Die wollen allerdings nicht recht. Stefan Dettl: „Das war eine tolle und spannende Erfahrung. Aber uns drängt es derzeit nicht zum ESC, vielleicht in ein paar Jahren wieder. Die Veranstaltung empfinde ich mehr und mehr als reine Show und ein Werbe-Spektakel, auf musikalische Inhalte kommt’s weniger an. Aber trotzdem sag ich: Jungs, haut’s nei!“

Auch Gitarren-Altmeister Peter Horton (75) fände es gut: „Die beiden harmonieren prächtig. Aber ob sie mit ihrer Kunst beim ESC ankommen?“

Warten wir’s ab. Eine Gaudi wär’s garantiert. Jungs, haut’s nei!

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