Die letzte Hürde

Rockavaria: Zehn Bands kämpfen um einen Startplatz

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Michael & The Wolfhounds geben sich feierwütig.

München - Welche Band darf neben KISS und Co. beim Rockavaria-Festival auftreten? 500 Gruppen waren angetreten, jetzt stehen die zehn Finalisten fest. Vier Lokalmatadoren sind dabei.

Nicht nur die Meteorologen melden frühlingshaftes Allerlei. Am Freitag weht auch eine laue Brise Open-Air-Luft durch den Kronebau. Als Vorbote des Rockavaria-Festivals steht die Endausscheidung des Bandcontests an. Es treten insgesamt zehn Bands auf, um die letzte Hürde auf dem Weg zum Festivalplakat-Eintrag direkt neben Namen wie KISS, Muse, Metallica oder Faith No More zu nehmen. Über 500 Bands hatten sich auf eine Ausschreibung hin beworben, 40 wurden ausgewählt und konnten sich per Online-Voting ins Finale wählen lassen. Zehn Finalisten stehen fest – vier aus München, sieben aus dem Umland und einer aus Österreich.

Scorefor (Bad Tölz, Skatepunk): Sie sind seit den Neunzigern unterwegs. Mit einer stabilen Fanbase im Kreuz dürfte es sich um die erfahrenste Band des Abends handeln.

Envinya (München, Progressive Metal): Mit Wurzeln in Schongau und Bandmitgliedern aus München bis Spanien vereinen sie melodischen Metal mit Doom- und Goth-Elementen, mystischen Themen.

Lem Motlow (München, Hard Rock): Dass Sänger Sebastian Schweyer es versteht, kraftvolle und anspruchsvolle Songs zu schreiben und sie mitreißend zu präsentieren, ist auf seiner Youtube-Seite zu sehen.

The Birdwatchers (Fürstenfeldbruck, Indie Rock): Adam Haugh und Ian Brew kamen aus Irland nach Deutschland, um Musik zu machen. Ihr Sound weckte unter anderem das Interesse der BR-Jugendfunker von Puls.

Michael & The Wolfhounds (Miesbach, Irish-Folk-Rock): Mit Banjo, Akkordeon, allen möglichen Gitarren, Bass und Schlagzeug spielen Michael & The Wolfhounds feierwütigen Irish Folk zwischen The Pogues und Flogging Molly.

Masan (München, Hippie Rock): Fette Bläsersätze, fuzzige Gitarren, druckvolle Hammondbetten und die Rock-Röhre von Masan Basti Brand zaubern funk-gestützten Seventies-Rock.

Vermillion (München, Melodic Hardcore): Darius Asgarian, Benjamin Cepiga, Max Trausenecker, Mark Kohnke und Andreas Hofner waren bereits im Vorprogramm der Genre-Größen Caliban.

Restless (Mühldorf, Punkrock): Die Punkrocker haben einen Vorgeschmack auf ihren Sound auf Youtube gestellt: das Video zum Stück Defend Your Town.

Stereostoned (Regensburg, Alternative Rock): Mit einem Sound, der an Bands wie Red Hot Chili Peppers, Rage Against The Machine oder Living Colour erinnert waren sie im Vorprogramm von Sepultura, Therapy oder Crowbar.

Tuxedo (Mattighofen, Österreich, Hardcore): Ihr gerne als Alpencore beezeichneter Sound vereint Thrash Metal und Metalcore und brachte Tuxedo 2014 den Titel „Beliebteste österreichische Band“ ein.

Christoph Ulrich

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