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So schön ist der Bayerische Wald! Diese Doku macht Lust auf Natur

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Von: Katja Kraft

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Eine Luchsfamilie im Nationalpark Bayerischer Wald
In unberührter Natur fühlen sich auch Luchs-Familien wie diese wohl. © Mindjazz Pictures

Kaum noch unberührte Natur gibt es in Deutschland. Das will die Filmemacherin Lisa Eder ändern. Ihre Dokumentation „Der wilde Wald“ zeigt am Beispiel vom Nationalpark Bayerischer Wald, was zu tun ist, um die wilden Wälder zu retten. In märchenhaften Bildern.

Wahrscheinlich hat Frau Holle beim Dreh dieses Dokumentarfilms mitgemacht, weil sie wusste, wie wichtig dessen Botschaft ist. Als Regisseurin Lisa Eder im Januar 2019 den Winter im Nationalpark Bayerischer Wald bildlich einfangen wollte, da gab die Holle alles: Überzuckerte Baumwipfel und meterhohe Schneeberge empfingen Eder und ihr Team. Es müssen kalte Drehtage gewesen sein damals. Aber sie haben sich gelohnt. Durch das leuchtende Weiß, auf dem das Sonnenlicht glitzert, wirkt dieser wilde Wald noch märchenhafter. Es ist ja auch geradezu märchenhaft, was auf dieser Fläche von etwa 24 Hektar passiert. Seit der Gründung am 7. Oktober 1970 gilt hier: „Natur Natur sein lassen.“ Zum 50. Jubiläum kommt heute das filmische Geburtstagsgeschenk in die Kinos.

Die Regisseurin macht anhand verschiedener Protagonisten die Bedeutung dieser Oase nicht nur für deren Bewohner, sondern die ganze Welt deutlich. Wissenschaftler aus mehr als 30 Ländern forschen hier, deren Erkenntnisse tragen zu Lösungen bei, wie etwa durch eine veränderte Forstwirtschaft der Klimawandel eingedämmt werden kann. Ganz nebenbei erinnert uns der Film daran, mehr Wildnis zuzulassen. Denn die Natur kommt ganz gut ohne uns Menschen klar. Andersherum hingegen...

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