Feuerwerk von der ersten Sekunde an

The Thermals im Hansa 39: Konzertkritik

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Die Band The Thermals gab sich im Hansa 39 die Ehre

München - Das Feuerwerk zündet von der ersten Sekunde an. Es brennt über eine Stunde. Und es lässt keine Zeit zum Durchatmen. Willkommen bei The Thermals: die Konzertkritik.

Die Indie-Rocker aus Portland gaben sich im Hansa 39 die Ehre. Die Dreier-Combo mit Hutch Harris (Gesang, Gitarre), Kathy Foster (Bass) und Westin Glass (Schlagzeug) prügelt vom ersten Song drauf los, als gäbe es kein morgen: Keine Pausen zwischen den Songs, keine Ansagen – einfach nur ehrlicher Punk-Rock. Was schon die Ramones wussten, das gilt auch für die Thermals: Ein Song muss nicht länger als zweieinhalb Minuten sein und braucht nicht mehr als Gitarre, Bass und Schlagzeug. In der Setlist: Viele Lieder vom aktuellen Album Desperate Ground.

Wobei: Ganz so böse und anarchisch wie ihre Songtitel ("Born to kill") ist die Band nicht: Kathy strahlt ins Publikum, Hutch schwitzt mit der springenden Menge und Westin sucht am Ende jede einzelne Hand, um sie abzuklatschen. Viel Power, wenig Rockstar-Attitüde: Wiederkommen!

TA

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