Kritik zum Konzert in München

Two Door Cinema Club: Die können wiederkommen

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Two Door Cinema Club spielten in der Tonhalle.

München - Am Donnerstagabend waren die Nordiren von Two Door Cinema Club in der Tonhalle in München. Sie wussten, was die Fans wollten. Eine Konzertkritik.

"I can tell just what you know..." Ja, die Nordiren von Two Door Cinema Club wussten am Donnerstagabend in der fast ausverkauften Tonhalle wirklich, was die Fans wollten.

Ausgelassen Tanzen, Mitsingen und eine gute Mischung aus Indie und Elektropop - kurzum: gute Laune. Die zwei Vorbands hatten bis dahin gute Arbeit geleistet. Sowohl Blaevanon als auch Parcels rissen das Publikum mit.

Mit alten Liedern von den ersten beiden Alben wie „Cigarette in the Theatre“, „Sleep Alone“ und „Undercover Martyn“ hielten Alex Trimble, Sam Halliday und Kevin Baird die Fans weiter auf Betriebstemperatur. „She spoke words of wisdom", sangen die Fans textsicher mit.

„Are We Ready? (Wreck)“ mit Zeug zur Hymne

Nach und nach kamen die Lieder von der neuesten Platte „Gameshow“, die selten ansteckten. Zu hoch, zu verzerrt klang die Stimme von Sänger Trimble. Einzig die Single „Are We Ready? (Wreck)“ hat das Zeug auf Festivals zu einer Hymne zu werden. 

Das Ende von „Someday“ kracht, bei „Sun“ hüpft fast die gesamte Halle – und nach dem Klassiker „What you know“ strömten die Fans zufrieden und gut gelaunt nach Hause.

Mit diesem Auftritt können Two Door Cinema Club gerne wieder nach München kommen, vorausgesetzt sie kehren beim nächsten Album zu ihren Wurzeln zurück.

M. Sapper

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