Auftritt in der Muffathalle

Mordsstimmung bei Konzert der Tatort-Kommissare

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Miro Nemec, Michael Fitz und Udo Wachtveitl (v. l.), hier auf einem Archivfoto.

München - Die "Tatort"-Kommissare Udo Wachtveitl und Miro Nemec sowie ihr Ex-Kollege Michael Fitz traten in der Muffathalle auf: die Konzertkritik.

Drei Jahre ist es her, dass Udo Wachtveitl, Miro Nemec und Michael Fitz gemeinsam auf der Bühne standen – als „zwei Tatöre und ein Ex“ feierten die Drei, die einst im München-Tatort auf Verbrecherjagd gingen, am Samstagabend ihr kleines Comeback. In der Muffathalle gaben sie ein Benefizkonzert und widmeten den Abend ihrem kürzlich verstorbenen Freund, dem Saxofonisten Klaus Kreuzeder. Und es wurde ein würdiges Konzert mit jeder Menge Witzeleien und Frotzeleien der Drei untereinander und übereinander, und teils ein Durcheinander, wer denn nun wann seinen Auftritt hat.

Miro Nemec zeigte seinen „Monsterrock aus Kroatien“, wie es Udo Wachtveitl formulierte: möglichst laut, mit kratzigen Gitarren und einem kantigen Bass. Wachtveitl selbst war nicht so brachial veranlagt. Joe Cockers You Can Leave Your Hat On bekam zwar ebenfalls eine eigenwillig-harte Note, wobei seine Band ihn fabelhaft unterstützte. Aber sie ließen auch mal Jazziges erklingen, und einmal sang der 56-Jährige nur mit Akkordeon-Begleitung. Später sorgte dann Franz Beckenbauers „Ode“ an die Freundschaft für eine Mords­stimmung.

Angelika Mayr

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