Vorsichtsmaßnahmen

Corona-Alarm bei ProSiebenSat.1: TV-Sender schickt Mitarbeiter nach Hause - selbst  Chef war betroffen

Max Conze musste zwischenzeitlich ins Homeoffice.
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Max Conze musste zwischenzeitlich ins Homeoffice.

Das Coronavirus zieht weiter seine Kreise in München: BMW hatte einen Fall gemeldet, ProSiebenSat.1 hat Mitarbeiter nach Hause geschickt, auch der Chef war betroffen.

  • Das Coronavirus beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen.
  • In München wurde bekannt, dass mittlerweile auch BMW vom Virus betroffen ist.
  • Auch bei ProSiebenSat.1 wurde reagiert.

Update vom 4. März, 11.15 Uhr: ProSiebenSat.1-Chef Max Conze kann nach einem Coronavirusfall in dem Medienkonzern wieder in der Firmenzentrale arbeiten. Das sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

Corona-Alarm bei ProSiebenSat.1: Chef muss ins Homeoffice - und verkündet weitreichenden Schritt

Update vom 3. März, 12.40 Uhr: ProSiebenSat.1-Chef Max Conze und sein Finanzvorstand Rainer Beaujean müssen nach einem Coronavirus-Fall im Konzern von zu Hause aus arbeiten. Die geplante Bilanz-Pressekonferenz in Unterföhring wurde daher abgesagt. Sie werden die Zahlen am Donnerstag per Webcast im Internet präsentieren, wie eine Sprecherin am Dienstag sagte. 

Ein Mitarbeiter in Düsseldorf habe sich mit dem Virus infiziert (siehe unten). Seine Kontaktpersonen und deren Kontakte in Unterföhring - insgesamt rund 200 Menschen - arbeiteten deshalb seit einer Woche vorsorglich im Homeoffice, darunter auch Conze und Beaujean. 

Das Coronavirus hat Bayern erreicht: Ein Arzt schlägt via Facebook Alarm, da „unsere Behörden massiv überfordert“ seien.

Coronavirus-Verdacht: TV-Sender ProSiebenSat.1 schickt 200 Mitarbeiter nach Hause

Update von 16.12 Uhr: Nach Informationen der Deutschen Presse Agentur wurden bereits etwa die Hälfte der 200 betroffenen Mitarbeiter von ProSiebenSat.1 auf das Coronavirus negativ getestet. Die restlichen Ergebnisse werden bis Mittwoch erwartet.

Das Coronavirus breitet sich auch in Bayern immer weiter aus. Münchner Ärzte kritisieren das Gesundheitsamt. Das Vorgehen sei „amateurhaft“.

Coronavirus bei ProSiebenSat.1 in München/Unterföhring betroffen

Erstmeldung vom 2. März 2020

Corona-Alarm auch beim Münchner Medienkonzern ProSiebenSat.1.: Am Hauptsitz der Gruppe in Unterföhring sind nach Informationen unserer Redaktion circa 200 Mitarbeiter ins Home-Office geschickt worden, sie sollen die nächsten zwei Wochen von daheim aus arbeiten.

Das Coronavirus verbreitet sich rasant. Jetzt musste ein Gefängnis in Köln komplett gesperrt werden.

Coronavirus: Verdachtsfall bei ProSiebenSat.1 - BMW bereits betroffen

Es soll sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handeln. Auch bei BMW in München gibt es seit heute (2. März) den ersten Fall*. Dabei handelt es sich jedoch nicht nur um eine Verdacht - die betroffene Person ist infiziert. In Bayern wurden insgesamt fünf Neu-Infizierte mit dem Coronavirus* zum Wochenbeginn gemeldet, vor dem sie sich mit gewissen Maßnahmen auch schützen können*.

Video: Das große Geschäft mit dem Virus

Coronavirus: ProSiebenSat1 schickt 200 Mitarbeiter vorsorglich nach Hause

Hintergrund ist offenbar der Besuch eines Mitarbeiters aus Düsseldorf, der zuvor geschäftliche Kontakte nach Italien, wo sich das Coronavirus schnell verbreitet hatte, gepflegt hat. Dieser Mitarbeiter soll zu einer Besprechung in Unterföhring gewesen sein. Aus Sicherheitsgründen haben nun offenbar alle Kollegen, mit denen er Kontakt hatte oder im selben Gebäudetrakt arbeiten, vorübergehend ihre Büros geräumt. Einen bestätigten Corona-Fall gibt es allerdings nach ersten Erkenntnissen nicht.

Doch die vermehrten Arbeitsausfälle in deutschen Betrieben lassen vermuten, dass das Coronavirus auch hierzulande die Wirtschaft stark beeinträchtigen wird. CSU-Chef Markus Söder fordert nun ein Konjunkturpaket*. Er hat sich bereits konkrete Maßnahmen überlegt. 

Das Coronavirus ist in Deutschland angekommen, nun gibt es auch einen ersten Infizierten in Berlin. Eine Schule wird vorsorglich geschlossen.

*Merkur.de/tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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