Lufthansa-Großaktionär und Chef von Knorr-Bremse

Der letzte Weg des Patriarchen: Hans Hermann Thiele in München beigesetzt

Der verstorbene Münchner Unternehmer Heinz Hermann Thiele.
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Der verstorbene Münchner Unternehmer Heinz Hermann Thiele.

Wegen Corona säumten seinen letzten Weg nur wenige: Der Münchner Unternehmer Heinz Hermann Thiele wurde auf dem Westfriedhof beigesetzt.

München - Man mag sich ausmalen, wie viele Menschen den Münchner* Unternehmer Heinz Hermann Thiele zu normalen Zeiten auf seinem letzten Weg begleitet hätten. Den Mann, der 1985 seinen Arbeitgeber Knorr-Bremse gekauft und die Firma vom Sanierungsfall zu einem profitablen Weltmarktführer für Zug- und Lkw-Bremsen mit fast 30 000 Beschäftigten und rund sieben Milliarden Euro Umsatz gemacht hatte. Der Lufthansa-Großaktionär war, der in München viel Gutes getan und wenig Aufhebens davon gemacht hatte.

Tiefe Verwurzelung mit Wahlheimat München

Doch die Pandemie schränkte bei der Beisetzung des 79-jährig verstorbenen Patriarchen am Freitag die Teilnehmerzahl auf dem Westfriedhof auf ein Minimum ein. Ein wahres Blumenmeer säumte sein Grab auf dem Westfriedhof. Auf der frischen Erde prangte nach der Beisetzung ein Herz aus roten Rosen und gelben Gerbera von seiner Witwe Nadja. Der Aufsichtsrat der Knorr-Bremse hatte einen Kranz gesandt, ebenso der Betriebsrat mit der Belegschaft.

Von der tiefen Verwurzelung des Unternehmers in seiner Wahlheimat München zeugte das Gebinde der Landeshauptstadt. Zwischen den zahlreichen Kränzen aus dem Kreise der Familie waren Grüße etwa des ehemaligen Ifo-Präsidenten Hans-Werner Sinn nebst Gattin und der Familie Gauweiler zu erkennen. BARBARA WIMMER - *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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