„Hätte mir die Kugel gegeben...“

Münchner erlebt vor Abgabe seiner Doktorarbeit üble Überraschung - Jodel-Community leidet mit

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Vor der Abgabe seiner Doktorarbeit erlebte ein Münchner eine böse Überraschung - und teilte das Bild in der Jodel-App.

Viel Mitgefühl bekam ein User der Jodel-App aus München für das Foto seiner Doktorarbeit. Als er die fertige Dissertation in den Händen hielt, traute er seinen Augen nicht.

  • Der Abgabe einer Abschlussarbeit fiebert wohl jeder aufgeregt entgegen.
  • Ein Münchner erlebte dabei jedoch eine böse Überraschung.
  • Über die Jodel-App teilte er ein Bild seiner misslichen Situation. 

München - Egal ob Bachelorarbeit, Facharbeit oder Dissertation: Wer über lange Zeit an einer Abschlussarbeit geschrieben hat, kennt den erlösenden Moment, wenn endlich die Abgabe ansteht. 

Dass der Augenblick, wenn man die fertige Arbeit endlich gedruckt in den Händen hält, jedoch auch Frust auslösen kann, zeigt jetzt ein Jodel-Foto aus München

München: Bittere Überraschung vor Abgabe der Doktor-Arbeit - Jodel-Foto bewegt Community

Auf dem Bild zu sehen ist eine Doktorarbeit - gebunden in einem blauen Umschlag. In großen Lettern ist darauf allerdings nicht „Dissertation“ zu lesen - sondern „Dissertaiton“. Ein kleiner Schreibfehler mit großer Wirkung: So wird der betreffende Doktorand seine fertige Arbeit wohl nicht abgeben können. „You had one Job“ - „du hattest eine Aufgabe“, heißt es außerdem. 

„Was für 1 flye dissertaiton!“, steht unter dem Jodel-Foto geschrieben, das auf Facebook für große Erheiterung sorgt. Neben vielen Lachern melden sich auch andere Leidtragende zu Wort, die beim Druck ihrer Abschlussarbeiten mit ähnlichen Fehlern umgehen mussten. 

„Ich hab auch erst ne Stunde vorm Ausdrucken gemerkt, dass auf der ersten Seite die ganze Zeit ,Martikelnummer‘ stand“, lautet einer der Kommentare. Die betreffende Absolventin hatte den Fehler aber offenbar gerade noch rechtzeitig bemerkt.

Wegen Corona-Quarantäne vom Gesundheitsamt: Das Personal der Pasinger Helios-Klinik klagt über „Sippenhaft“. Das Beispiel einer Pflegerin verdeutlicht die schwierige Situation.

München: Bei Jodel-Community löst Foto Entsetzen aus: „Hätte mir die Kugel gegeben“

Bei anderen Usern der Jodel-Community scheint allein schon das Foto der missglückten Dissertation für Schweißausbrüche zu sorgen. Mit Texten wie „Oh Gott, stell dir mal vor, uns wäre sowas passiert... Mental Breakdown Hoch 10“ werden weitere Kommilitonen, Kollegen oder Mitschüler unter dem Jodel-Bild auf Facebook verlinkt. 

Dabei wird es teilweise drastisch. „Ich hätte mir die Kugel gegeben, wenn das bei mir passiert wäre“, schreibt ein Jodel-Nutzer zu dem Doktorarbeits-Fail

Zwischen Selbstoptimierung und Maßlosigkeit: die Münchner gehen unterschiedlich mit der derzeit geltenden Ausgangsbeschränkung um. Nun ist ein absurdes Foto aufgetaucht.

Jodel-Bild aus München bewegt Community - Fehler bedeutet wohl Extra-Aufwand vor Abgabe

Wie die betreffende Person mit dem Fehler auf dem Einband ihrer Dissertation - beziehungsweise „Dissertaiton“ - umgegangen ist, ist leider nicht bekannt. Vermutlich musste sie jedoch noch einmal ein wenig extra Aufwand betreiben, bis sie die fertige, fehlerfreie Doktorarbeit schließlich in den Händen halten konnte. 

nema

Eine Leberkassemmel als Schutzmaske? Das Foto aus einer Münchner U-Bahn lässt Nutzer spotten - bis sie die ganze Wahrheit kennen.

Ebenfalls um ein Auto - allerdings um ein sehr kostspieliges Modell - ging es in einem anderen Jodel-Posting. Eine Mutter aus München soll einen Lamborghini-Fahrer angesprochen haben - und zwar mit den völlig falschen Sätzen.

Auch rund um das Thema Coronavirus* wird in München einiges in der Jodel-App gepostet. Zu Beginn der Corona-Krise schämte sich etwa ein Münchner für seine eigene Mama* - und verriet der Community mit einem Foto, weshalb. 

Das Oktoberfest ist eins von Münchens Aushängeschildern. Dieses Jahr könnte es nicht stattfinden - das meint ein Virologe und wählt dafür drastische Worte*.

München: Ein Jodel-User sorgt für Neid und Spott bei der Community mit seinem Aufräum-Fund

Ein Polizist stoppt in USA einen Fünfjährigen auf der Autobahn – der Grund für die Spritztour ist irre.

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