Weltweit bekanntes Gastro-Paradies

Mega-Projekt: Hier soll Münchens zweiter Viktualienmarkt entstehen

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Brachfläche mit Potenzial: Am Ratzingerplatz soll Münchens zweiter Viktualienmarkt entstehen, wenn es nach der Rathaus-CSU geht.

Gibt es bald einen weiteren großen Viktualienmarkt in der bayerischen Landeshauptstadt? Wenn es nach der Rathaus-CSU geht, ja.

München - München und seine Märkte: In der Stadtmitte gibt es den Viktualienmarkt, im Westen sein Pasinger Pendant, im Norden den Elisabethmarkt und im Osten den Markt am Wiener Platz. Im Süden ist in Sachen Markt derzeit noch Fehlanzeige. Das will die Rathaus-CSU ändern. In einem Antrag fordert die Fraktion einen festen Lebensmittelmarkt für den Münchner Süden. Situiert werden könnte der Handelsplatz auf dem Ratzingerplatz oder in der Zeppelinhalle in Obersendling. 

München: Viktualienmarkt auch im Süden? Das ist der Stand

Stadträtin Manuela Olhausen sagte dazu: „Obst und Gemüse, daneben Brot und Semmeln, fangfrischer Fisch sowie Wurst und Fleisch – so ein Bummel über die Münchner Lebensmittelmärkte macht einfach Spaß und erfreut nicht nur den Gaumen. Die Märkte erfüllen nämlich auch eine wichtige soziale Komponente.“ 

Schließlich könne man dort ratschen, diskutieren und sich über Neuigkeiten im Viertel informieren sowie sich mit Freunden und Bekannten treffen. „Das sollte endlich auch im Süden möglich sein! Wir fordern daher, dass ein neuer Lebensmittelmarkt geschaffen wird. So könnten die Münchner auch im Süden ihren täglichen Bedarf vor der Haustür decken, ohne lange Wege in Kauf nehmen zu müssen.“

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Viktualienmarkt: Sprecherin kritisiert Münchner OB

Die Zeppelinhalle an der Hofmannstraße ist voriges Jahr in die Denkmalliste aufgenommen worden. Aber gerade auf dem Ratzingerplatz scheint es wünschenswert, dass dort Leben einziehen würde. Die Stadt plant bereits eine Neugestaltung. Unter anderem ist ein Quartierszentrum mit Schulen, Geschäften, Wohnungen, Büros sowie Kultur vorgesehen. Ein neuer Viktualienmarkt spielte in diesen Überlegungen bisher allerdings keine Rolle.

Rund um den mit Spannung erwarteten Faschingsauftritt der Marktweiber war es am Dienstag zu einem Eklat auf dem Viktualienmarkt gekommen. Die Sprecherin der Standbesitzer hatte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter heftig attackiert, wie tz.de* berichtet. Neues gibt es derweil auch vom Münchner Oktoberfest. Dort hat sich der Betreiber eines der größten Bierzelte zu einer weitreichenden Änderung entschlossen.

Video: München: Neuer Viktualienmarkt am Ratzingerplatz?

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