Abstimmen: Wer ist der beliebteste Kabarettist?

Diese zehn Kabarettisten stehen zur Wahl.

München - München hat so viel zu bieten - nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern auch Weltklasse-Fußballer, erfolgreiche Schauspieler, urige Biergärten und das beste Bier. Jetzt sind Sie gefragt!

Monika Gruber

Ursprünglich hat Monika Gruber (39) mal Fremdsprachensekretärin gelernt. Das war aber auf Dauer nix. Deshalb ging’s zur Schauspielschule und währenddessen auf die Sollner Iberl-Bühne. Ab da führte der Weg rasant nach oben, wie ihr der Bayerische Kabarettpreis 2006 in der Kategorie Senkrechtstarter bescheinigt. Nach Auftritten u. a. in Grünwalds Freitagscomedy, tourt sie derzeit mit ihrem dritten Soloprogramm Zu wahr, um schön zu sein! durch die Republik.

Michael Mittermeier

Made in Oberbayern - inzwischen ist „der Michl“ einer der erfolgreichsten Stand-up-Comedians Deutschlands. Der Durchbruch gelang ihm 1996 mit Zapped, unvergessen sind seine Parodien auf die Yogurette-Werbung oder MacGyver-Filme. Ausgezeichnet wurde er mit dem Echo, der Eins Live Krone und dem Deutschen Comedypreis. Dass bayerischer Humor international ist, bewies er etwa 2004 in New York und zuletzt in Toronto.

Dieter Hildebrandt

Sein Name gehört zum Kabarett wie der weiß-blaue Himmel zu Bayern. Dieter Hildebrandt (83): Kabarettist, Schauspieler, Autor, Alleskönner. Ihm verdanken wir die Lach- und Schießgesellschaft, die er 1956 gemeinsam mit Sammy Drechsel gegründet hat. 23 Jahre brachte er uns in der TV-Sendung Scheibenwischer zum Lachen und Denken. Den Adolf-Grimme Preis hat er viermal gewonnen, zuletzt 2004 für sein Lebenswerk.

Bruno Jonas

Ob als Klaus E. Rosstäuscher in Bayern 3, als Fastenprediger Bruder Barnabas oder als Partner von Dieter Hildebrandt im Scheibenwischer: Bruno Jonas hat viele Gesichter. Mit Vorliebe nimmt er Politiker aufs Korn. Für sein satirisches Talent wurde der 58-jährige Passauer, der in den 80er-Jahren im Münchner Kabarett Fuß fasste, gleich mehrfach ausgezeichnet.

Willy Astor

Für Wortspiele der anderen Art ist Willy Astor (48) bekannt. Der Ur-Münchner aus dem Hasenbergl begann bereits 1983, erste Song- und Prosatexte zu schreiben und aufzuführen. Der Durchbruch gelang ihm aber erst in den 90er-Jahren. Da fing er an, bekannte Filme oder Lieder mit ähnlich klingenden Texten zu verfremden. So entstanden seine Klassiker wie Radkäppchen und der böse Golf oder Rauchermärchen. 2001 bekam er dafür den Bayerischen Kabarettpreis verliehen.

Andreas Giebel

Dekorateur, Masseur, Hausmeister: Bevor Andreas Giebel (52) 1986 hauptberuflich Kabarettist wurde, hat er viele Jobs durchprobiert. Aber der Mann gehört einfach auf die Bühne! Mit 21 trat Giebel das erste Mal mit eigenen Texten auf. Und sahnte bis heute einige Preise ab: Unter anderem bekam er den Deutschen Kleinkunstpreis, den Bayerischen Kabarettpreis und den Deutschen Kabarettpreis. Auch jenseits der bayerischen Grenze ist der gebürtige Münchner und Papa von vier Töchtern bekannt - er spielte unter anderem im Tatort, München 7, den -Rosenheim-Cops und in der Kinokomödie Ossi’s Eleven.

Luise Kinseher

Als Studentin schrieb Luise Kinseher (41) ihre Magisterarbeit über Sigi Zimmerschied - ab 1992 stand sie selbst als Kabarettistin auf der Bühne. Regisseur Franz Xaver Bogner entdeckte die Kinseher als bayerische Volksschauspielerin. Sie -hatte schon Rollen im Café Meineid, im Tatort und -München 7. Heuer spielte Luise Kinseher beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg erstmals die Rolle der Bavaria. Fans, aufgepasst: Im Herbst kommt ihr fünftes Soloprogramm.

Helmut Schleich

„Brauereifrei - der Rausch packt aus“, hieß das erste Soloprogramm von Helmut Schleich (43) - dafür kassierte der gebürtige Schongauer gleich drei Preise. Mittlerweile ist Schleich aus der Fernseh- und Radiolandschaft nicht mehr wegzudenken: Auf Bayern1 läuft seit Jahren die Radio-Comedy Heinzi & Kurti, in TV-Sendungen von Ottis Schlachthof bis Scheibenwischer ist er ein gern gesehener Gast. 1997 gründete er zusammen mit Gabi Rothmüller, Andreas Giebel, Alexander Liegl, Manfred Kempinger und Michael Altinger O.C.C.A.M.S., die Haustruppe des Münchner Lustspielhauses.

Martina Schwarzmann

Sie ist auf dem Land groß geworden - und das ist die beste Inspiration für ihre Programme! Martina Schwarzmann (31) nimmt in ihrem Musik-Kabarett das Leben der oberbayerischen Landbevölkerung auf die Schippe, immer inspiriert von ihren eigenen Erlebnissen vor allem aus dem Umfeld ihres Heimatortes Überacker. Auf ihren 200 Auftritten im Jahr begleitet sich die junge Mama selbst auf der Gitarre.

Gerhard Polt

Das Königreich Schweden und „ein schöner Premieren-Schweinsbraten“ sind die Vorlieben von Gerhard Polt (68), einem der größten bayerischen Kabarettisten, Autoren und Schauspieler. Der -gebürtige Münchner ist Sohn eines Rechtsanwalts und studierte Skandinavistik in Göteborg und München. 1975 hatte er in der „Kleinen Nachtrevue“ in der Münchner Kleinen Freiheit seinen ersten Bühnenauftritt. Heute ist Polt aus der bayerischen Kabarett-Riege nicht mehr wegzudenken.

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