Ehemalige Newsbar

55Eleven: Mitinhaber Hohberg im Interview

Eine Aufnahme aus der Zeit während der Umbauarbeiten.

München - Aus der Newsbar ist Ende 2015 das 55Eleven geworden – in neuem Glanz und nun auch mit einer neuen Speisekarte startet das Lokal jetzt durch. Zu den Besonderheiten des 55Eleven hat und Mitinhaber Jonathan Hohberg unsere Fragen beantwortet.

Die schwarzen Wände scheinen von goldenen Rissen zerklüftet, die Theke der Bar ist mit Leder bezogen, und auf verschiedenen Ebenen und in vielfältigen Gruppierungen kann man sich sein Plätzchen suchen. Mit dem Einsatz von starken Materialien wie Metall, Leder und Holz ist der Umbau der ehemaligen Newsbar zur neuen In-Location 55Eleven absolut geglückt. 

Nach wie vor gehören hier Studenten, die in den anliegenden Unigebäuden ihrer Bildung nachgehen, zum Hauptpublikum und werden weiterhin mit fairen Preisen für Speis und Trank ab der Frühstückszeit bedient. Zu diesem Standard sind aber einige neue Facetten hinzugekommen – unter anderem eine exzellent sortierte Bar mit eigens kreierten Drinks und selbst angesetzten Spirituosen. Zu den Besonderheiten des 55Eleven hat und Mitinhaber Jonathan Hohberg unsere Fragen beantwortet.

Ein klarer Akzent liegt im 55Eleven auf der Drink-Karte. Für die eigenen Kreationen setzt ihr auch eigens Gurken-Gin und Kirsch-Wodka an. Warum ist es euch so wichtig, hier etwas Besonderes zu bieten?

Hohberg: Um uns herum gibt es unzählige Bars, da will man sich natürlich mit kreativen Ideen abheben. Wir würden aber nicht soweit gehen zu behaupten, dass wir die besten und innovativsten Drinks im Viertel oder sogar in der Stadt haben. Uns ist einfach wichtig, dass unsere Gäste einen guten Abend bei uns haben, und gerne wiederkommen.

Seit Ende Januar habt ihr auch eine neue Speisekarte. Darauf finden sich einige amerikanische Klassiker wie das Philly Steak Sandwich oder Salat mit Pastrami. Woher kommen diese Einflüsse und warum, glaubt ihr, kommen diese Gerichte gut in der Maxvorstadt an?

Hohberg: Die Einflüsse hängen mit diversen USA-Reisen von uns als Betreibern zusammen. Wir selber wollen zu 100% hinter dem Laden stehen und haben uns deshalb eine Karte gebaut, auf die wir – salopp gesagt – richtig Bock haben. Ob die Maxvorstadt darauf genau so viel Bock hat, wird sich jetzt zeigen, bisher sind wir aber zuversichtlich.

Durch die unmittelbare Nähe zur Uni habt ihr natürlich auch ein entsprechendes Publikum. Wie sprecht ihr die Studierenden an?

Hohberg: Zum einen kann man bei uns bis 16 Uhr frühstücken. Also egal ob Freistunden oder mal wieder verpennt, wir sind bereit. Ansonsten planen wir gerade für die einzelnen Wochentage feste Programme bzw. Mottos, die auch auf unsere Hauptzielgruppe ausgerichtet sind.

55Eleven (Amalienstr. 55) 

täglich von 10 bis 1 Uhr, Fr & Sa bis 3 Uhr

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