DJ Alex Wright bei der Lovenight im Pacha

Der Gastgeber der Lovenight: Papis Loveday

Die Lovenight von Männer-Model Papis Loveday findet erstmals im Pacha statt. Am Ostersonntag warten dort auf die Gäste DJ Alex Wright, exzentrische Tänzerinnen und vieles mehr.

Die Lovenight ist eine der schrillsten Partys der Stadt, sie fand in den vergangenen zwei Jahren regelmäßig im Jack Rabbit statt. Auch in Köln und Nürnberg gab‘s schon erfolgreiche Lovenights. Nun sagt sich Veranstalter Papis Loveday: Auf zu neuen Ufern! 

Am Ostersonntag organisiert der selbsternannte „Botschafter des guten Geschmacks“, der auch eine eigene Champagnermarke hat, seinen legendären Abend zum ersten Mal im Pacha. Die dort zu erwartende Kombination aus Ibiza-Flair, angesagten House-Beats und tanzenden Model-Schönheiten verspricht einen spannenden Ausklang der Osterfeiertage. Wir sprachen im Vorfeld mit DJ Alex Wright.

DJ Alex Wright

Hallo Alex, wie verbringst du persönlich die Feiertage?
Wright: Oh, da ist richtig Action im Hause Wright. Mein „Schiegertiger“ kommt zu Besuch und wir kochen uns dann die Finger wund, denn wenn wir was gut können, dann ist das zusammen kochen und genießen. Am Ostersonntag wird die ganze Familie dann von meiner Mama kulinarisch verwöhnt. 

Zum Auflegen gibt es ja an Ostern nicht viele Möglichkeiten dank des Feiertagsgesetzes. Somit freue ich mich richtig auf die Mega-Party am Ostersonntag mit Papis und seinen verrückten Gästen.

Mit welchen Argumenten überzeugst du unschlüssige Stubenhocker, die noch den Feiertagsbraten verdauen müssen, davon zu kommen?
Wright: Ich sag nur eines: Das Osterlamm und die Schokoeier müssen runter! Daher habe ich natürlich einige musikalische Schwergewichte eingepackt, also ein richtiges Hammer-Set vorbereitet.

Warst du schon mal selber auf einer von Papis Lovedays Partys und welchen Eindruck hast du da gewonnen?
Wright: Ich muss gestehen, ich habe es noch auf keine dieser wilden Partys geschafft, da ich meistens selbst am Auflegen bin. Ich hab aber schon viel davon gehört und freue mich darauf, am Ostersonntag selbst ein Teil davon zu werden.

Hat Papis dich explizit als DJ angefragt oder haben die Pacha-Jungs dich als den passenden Resident vorgeschlagen?
Wright: Die Pacha-Jungs haben mich als Resident vorgeschlagen. „Grande" René Vaitl hat mich eines Abends angerufen und mich gefragt, ob ich das machen möchte. Und ich hab direkt zugesagt.

Hat Papis dir schon seine persönlichen Must-have-Hits übermittelt, die er in dieser Nacht hören will?
Wright: Nein, hat er nicht, ich hab da völlig freie Hand, aber ich bleibe natürlich dem Pacha-Sound treu.

Wie offen bist du grundsätzlich, was Musikwünsche von Gästen angeht?
Wright: Das ist ein schwieriges Thema. Denn es ist meistens nicht so ganz einfach, selbst wenn der Wunsch einigermaßen brauchbar ist, ihn mit einzubauen. Der Gast hat oft nur seinen Lieblingstitel im Kopf und möchte den sofort hören. Ohne Rücksicht auf alle anderen und meist ohne viel Ahnung, ob das überhaupt möglich ist. 

Sagen wir es mal so: Wenn es sich irgendwie vereinbaren lässt, versuche ich schon auf den ein oder anderen Gast einzugehen. Allerdings bin ich grundsätzlich der Meinung, die Gäste sollten sich freuen, neue Titel zu hören und dazu gemeinsam zu feiern. Denn den Chartsound hören sie eh den ganzen Tag im Radio, im Kaufhaus oder im Fastfoodladen ums Eck. Also liebe Gäste, lasst uns mal machen und lasst euch treiben von unserer Musik.

Welche aktuellen Produktionen spielst du gerade besonders gerne?
Wright: Die letzten Titel von unserem Pacha-Chef-Resident Linus (Casa Musica), aber auch Sachen von Dosem, Alex Kenji, Raumakustik, Coyu, Green Velvet, Hot Since 82, Paolo Martini und vielen mehr. Da gibt es so viele tolle Producer und Titel.

Siehst du einen aktuellen Trend im Dance-Bereich, der sich die nächsten Monate durchsetzen könnte?
Wright: Ich bin schon lange der Meinung, dass wir immer mehr in die Disco- und Uplifting-House- Musik zurückkommen – und das finde ich gut so.

Darfst du schon verraten, wer dein geheimer Support-Act am Ostersonntag im Pacha sein?
Wright: Lass mich kurz drüber nachdenken ... nein!

Wirst du beim Auflegen auf Papis Champagner als Getränk umsteigen oder bleibst du deinem Lieblingsdrink treu?
Wright: Du wirst lachen, aber ich hab den Champagner noch nie probiert. Also versuchen werde ich den schon, kann ja sein, dass er mir schmeckt. Ansonsten gibt‘s bei mir viel Wasser.

Kurzer Ausblick – was steht im kommenden Monat bei dir an in Sachen Auflegen?
Wright: Einige schöne Gigs, unter anderem mit DJ Tonka und Tom Novy, und ab dem 6.4. starten wir eine Veranstaltungsreihe in der Helene Disco. Jeden Mittwoch „Helene liebt 90‘s". Da würde ich mich sehr freuen, einige bekannte Gesichter begrüßen zu dürfen.

Pacha (Maximiliansplatz 5)
So, 27.3., 23 Uhr
www.pacha-muenchen.de

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