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Halloween: So wird die Monster-Nacht!

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© partygaenger.de

München - Wahrscheinlich das letzte Mal werden in diesem Jahr die Halloween-Partys scheibchenweise abgefeiert...

Wegen der noch geltenden Rechtslage mit Tanzverbot an Allerheiligen – einem Stillen Tag nach dem Feiertagsgesetz – haben viele Clubs und Diskotheken ihre Grusel- Fetenbereits am vergangenen Wochenende abgehalten. Nach einem Beschluss der Regierungskoalition soll künftig das Tanzverbot nicht schon um Mitternacht, sondern erst um zwei Uhr früh dieser Stillen Tage in Kraft treten, ein Gesetz hierzu gibt es allerdings noch nicht. Weshalb bei den Szene-Wirten Rechtsunsicherheit darüber herrscht, was denn nun in der heutigen Nacht erlaubt ist – und vor allem: wie lange. Das KVR teilte bereits mit, dass keine Schwerpunkt-Kontrollen hinsichtlich des Tanzverbots geplant sind (was so manchen Veranstalter freuen wird).

Die Milchbar in der Sonnenstraße weist ihre Kundschaft schon vorab darauf hin, dass bei ihrem Easy Mobisi Halloween ab 24 Uhr „die neblig nasskalte Novembernacht mit geselligem Beisammensein nur mit leisen Klängen,starken Getränken und Kuschelpop gefeiert wird“. Zuvor werde allerdings zwei Stunden„ Vollgas-Party“ aufgelegt, alle Drinks gehen zum halben Preis über den Tresen.

Dreihundert Meter weiter will die YibYap (Thalkirchner Straße 2) bereits die künftige Rechtslage antesten. Dort spielen die DJs Chrome, Shogun und D-Nice für Zombies, Maskenmänner und Kürbisköpfe unter dem Titel 240 Minuten Bassabfahrt Ständchen aus Trap, Dubstep und Bassmusik –„zwei Stunden vor und zwei Stunden nach der Geisterstunde“. wie es auf der Einladung heißt.

Im P1, einem der ersten Clubs, der Halloween bereits in den frühen 1990er Jahren in den Partykalender aufnahm, steht ab 21 Uhr Maske oder stirb auf dem Programm. Mit der Münchner Electro-Pop-Band Charly Bravo als Live-Gig. Dann lieber „Maske“.

Genießer und Feierfreudige, die in der Unruhnacht im neuen Rilano No.6 Lenbach Palais den klassischen Fratzenkürbis, Draculas Erben oder blutverschmierte Monster erwarten, sind in der neuen Szene-Location in der Ottostraße 6 am falschen Schauplatz. Weil hier statt Spinnweben eher venezianischer Glamour angesagt ist. Maskierte Gestalten schüren Mystik, sollen nicht nur während des Drei-Gang-Menüs (68 Euro), sondern bereits am Eingang und später bei DJ-Mucke in Restaurant und Bar Verwirrung stiften und unterschwellige Erotik verbreiten.

Am Feiertag startet Stefan Gabányi in seiner edlen Bar Gabányi mit einer außergewöhnlichen Veranstaltungsreihe. Ab sofort finden immer donnerstags kulturelle Highlights wie Konzerte oder Lesungen in der schmucken Bar am Beethovenplatz statt. „Ich hatte so was schon immer vor, deshalb ließ ich mir auch eine kleine Bühne einbauen“, sagt der Whisky-Experte. Auf der steht er morgen um 20.30 Uhr auch selbst, als Pianist und Erzähler, der dem Robert-Wolf-Projekt mit Klassik, südamerikanischer Musik und Jazz einen Rahmen verleiht. In der kommenden Woche geben am gleichen Ort August Zirner und Kataliny Zsigmondy eine Tolstoi-Lesung.

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