Der Chaca Chaca Club macht dicht!

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Dominic D’Agnelli (links) und Antonio Barrentos konzentrieren sich jetzt auf ihre Events

München - Aus für den Chaca Chaca Club! Nach gerade mal einem Jahr gibt der Elektro-Club am Maximiliansplatz Ende des Monats auf. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Der Chaca Chaca Club schließt am Ende des Monats. Das bestätigten Antonio Barrentos und Vanessa Röchling, die den Club zusammen mit Dominic D’Agnelli betreiben, der tz.

Die Gründe: zu hohe Miete, zu wenig Umsatz, dazu die große Konkurrenz am Ende der Feierbanane. Für das Chaca Chaca war es bereits die zweite Location. 2010 eröffneten Barrientos und D’Agnelli in der Landwehrstraße, aber nur für eine Nacht. Ein Wasserschaden machte den Club für Monate unbespielbar. Beim Re-Opening war der Hype verpufft, weshalb Barrientos und D’Agnelli im Frühjahr 2011 das Angebot von Röchling annahmen, in ihrem Club unterzukommen. Doch auch diese Konstellation brachte keinen Erfolg.

„Das bedeutet nicht das Aus für das Chaca Chaca, aber das Ende an diesem Standort“, sagt Barrientos. Die Marke wird erst mal ohne eigene Heimat, stattdessen aber mit dem Suffix „Events“ geben. Die sollen unter anderem in der Freiheizhalle und der Villa Flora steigen. Am Wochenende vom 25. bis 27. Mai wird sich der Club gebührend von allen verabschieden. Bereits drei Tage später übernimmt der Nachfolger. Wie die tz exklusiv erfuhr, ist das die Stachus Betriebs GmbH. Gesellschafter Thomas Wandinger: Wir werden mit unserem neuen Konzept erst nach der Wiesn starten, vorher gibt’s noch ein Facelift.“

Thomas Oßwald

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