Disco-Sterben geht weiter

Club-Aus: Jetzt macht auch die Meinburk zu!

Meinburk
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Die Meinburk macht zu.

München - Das Clubsterben in München geht weiter. Nicht nur 8seasons und Nox müssen zumachen, nun folgt die Nachricht, dass auch die Meinburk schließt.

An diesem Wochenende schließt das 8Seasons, im Februar der Nox-Club. Am Freitag die Nachricht, dass auch die Tage der Meinburk gezählt sind. Dem Club von Serge Dolkhani und Konstantin Irnsperger wurde gekündigt – Ende April ist Schluss! Irnsperger ist ratlos. „Wir hatten keine Probleme mit den Anwohnern, haben die Miete pünktlich gezahlt, trotzdem müssen wir nach acht erfolgreichen Jahren raus“, sagt der Club-Chef. Angeblich würde die Miete die Kosten für Unterhalt nicht decken, das Ganze sei für den Freistaat als Vermieter ein Draufzahl-Geschäft. „Das ist bitter, zumal wir auch angeboten hatten, mehr Miete zu zahlen“, sagt Irnsperger. Die Meinburk ist vor allem beim solventen Partygänger-Nachwuchs schwer beliebt. Irnsperger ist bereits auf der Suche nach einer neuen Heimat – kein leichtes Unterfangen angesichts der Club-Dichte in der Innenstadt. Er weiß das und stellt für den entscheidenden Tipp deshalb auch eine großzügige Belohnung in Aussicht, selbst über eine Beteiligung an seiner Unternehmung würde er mit sich reden lassen. Einen nahtlosen Übergang wird es wohl nicht geben: „Wir wären froh, wenn wir zumindest bis nach den Sommerferien was Neues hätten.“ In den nächsten Tagen werden seine Mitarbeiter – „mit den Freien sind das um die 30“ – die Kündigung bekommen.

Thomas Oßwald

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