Clubs starten Kampagne: Frauen sollen Mut haben

München - Sexuelle Übergriffe mit K.o.-Tropfen haben in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Das wissen auch die Münchner Clubbesitzer - und starten eine Kampagne.

Sie wollen mit der Kampagne jungen Frauen Mut machen, sich zu wehren. Die am Montag gestartete Kampagne „Nein meint Nein“, die vom Frauennotruf, dem Jugendkulturwerk und dem Kulturzentrum Feierwerk iniitiert wurde, ermutigt die weiblichen Gäste, in heiklen Situationen „Nein“ zu sagen und sich Hilfe zu holen. Ab sofort werden dazu Flyer in den Clubs verteilt. Auch soll das Personal in den Diskotheken geschult werden. Viele Übergriffe würden aus Scham nicht angezeigt werden, sagte Simone Ortner vom Frauennotruf zur SZ. Bislang machen zehn Clubs mit.

tz

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