Kracher zum Abschluss

Cord-Club schließt: So geht’s weiter

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Der Cord-Club in der Sonnenstraß

München - Schluss. Aus. Der Cord-Club schließt nach mehr als acht Jahren. Zum Abschluss soll es aber noch mal richtig krachen. Wir erklären, wie es mit dem Club weitergeht.

"Nach über acht erfolgreichen Jahren wird es Zeit, das Kapitel Cord-Club in der jetzigen Form zu beenden", sagt Aleks Vulic, der Betreiber des Cord in der Sonnenstraße. Der Independent-und Alternative-Laden hat sich programmatisch überholt. „Was früher alternative war, ist heute Mainstream, das hörst du in jedem Radiosender, das spielen alle Clubs bis zum P1, das ist nichts Besonderes mehr.“

Nach einer großen Abschlussparty am 25. August wird das gesamte Etablissement entrümpelt. „Alles kommt raus, vom Mobiliar bis zu den wöchentlichen Club-Nächten“, sagt Vulic. Der Gastronom, der auch am gegenüberliegenden Café Cord, dem Café Jasmin und Hotel Lux beteiligt ist, will den Club allerdings nicht abgeben, sondern selbst neu aufstellen: „Wir wollen uns für das gesamte Spektrum öffnen und den Gästen eine intime Atmosphäre mit Blick aus den Panoramafenstern im ersten Stock auf die vibrierende Sonnenstraße bieten.“

Für die Gestaltung der Decke mit Lichtinstallationen hat er die Künstler engagiert, die bereits das edle Watergate in Berlin eingerichtet haben. Ob der Name Cord-Club nicht doch erhalten bleibt, sei noch nicht entschieden. Immerhin war die Diskothek bei ihrer Eröffnung im Jahr 2004 einer der Pioniere auf der Partymeile Sonnenstraße – von der „Feierbanane“ mit zwei Dutzend Clubs und Szeneläden wie heute war damals noch nichts zu sehen gewesen.

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