DSV-Alpinchef Maier: "Nicht gut genug"

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DSV-Alpinchef Maier ist enttäuscht über das Abschneiden bei der Heim-WM in Garmisch-Partenkirchen.

Garmisch-Partenkirchen - Ein wenig enttäuscht betrachtet DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier die Heim-WM. Warum die Deutschen nicht ganz vorn mitgefahren sind, erklärt er im Interview.

Wolfgang Maier, wie fällt Ihr Fazit nach dieser WM aus?

„Ganz zufrieden bin ich nicht. Ich habe mich über die zwei Medaillen von Maria gefreut. Aber ich habe immer vor zu hohen Erwartungen gewarnt. Ich wusste, dass es sehr schwierig ist, die drei Gold-Medaillen von Vancouver oder die zwei WM-Titel von Val d'Isere zu toppen. Wir haben die Chancen ausgelassen, uns hier noch besser zu präsentieren. Natürlich ist es keine Nullnummer, aber die Ausbeute ist nicht zufriedenstellend.“

Wo hatten Sie sich mehr erhofft?

„Gerade in den beiden Hauptdisziplinen Riesenslalom und Slalom haben wir uns von den Frauen mehr erwartet. Das müssen wir erst einmal verarbeiten und wegstecken. Aber trotzdem sollten die Schlagzeilen nicht zu negativ ausfallen. Wir waren als Vierte und Fünfte immerhin auf Schlagdistanz.“

Pleite im Damen-Slalom: Aber die Fans sind Weltklasse

Pleite im Damen-Slalom: Aber die Fans sind Weltklasse

Pleite im Damen-Slalom: Aber die Fans sind Weltklasse © Sehr
Pleite im Damen-Slalom: Aber die Fans sind Weltklasse © Sehr
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Warum hat es trotzdem nicht zu den erhofften Medaillen gereicht?

„Das haben wir selbst verschuldet. Wir waren an den beiden Tagen einfach nicht gut genug, um die Medaillen zu holen, egal, ob es vorher Probleme wegen einer Grippe gab oder der Rücken geschmerzt hat.“

Vor allem der Ausgang im Slalom dürfte Sie abgesehen vom vierten Platz durch Maria Riesch enttäuscht haben?

„Das war enttäuschend, keine Frage. Darüber müssen wir gar nicht diskutieren. Die Erwartungshaltung war eine ganz andere. Sie waren alle von der Kulisse beeindruckt - aber das ist doch genau das, was sie wollen. Sie hatten nichts zu verlieren. Aber ich hatte den Eindruck, dass alle lieber auf der Rückseite des Berges runtergefahren wären als ins Stadion hinein.“

Bier, Plomben und Käse: Die besten Sprüche der Ski-WM

Bier, Plomben und Käse: Die besten Sprüche der Ski-WM

“Ich versuche anständig zu essen und habe aufgehört, Bier zu trinken.“ (Alpin-Exot Jean Pierre Roy, Skirennfahrer aus Haiti, über einen Punkt seiner WM-Vorbereitung) © dpa
“Wegen der Absage bin ich sehr enttäuscht, aber das Leben geht weiter.“ (Die amerikanische Skirennfahrerin Lindsey Vonn frei nach Dragoslav “Stepi“ Stepanovic, früherer Trainer etwa von Eintracht Frankfurt und den Stuttgarter Kickers, über ihren Verzicht für den Rest der WM) © dpa
“Ich freue mich schon auf das Bild, wie der Polizist in der Mitte steht und die Athleten anhält und ihnen ein Ticket gibt...“ (FIS-Präsident Gian Franco Kasper auf die Frage, ob Geschwindigkeiten im Skirennsport ein Ansatzpunkt für Sicherheit wären) © dpa
“Ich komme sicher jedes Jahr wieder her zum Wallfahrten.“ (Die österreichische Doppel-Weltmeisterin Elisabeth Görgl) © dpa
“Ich glaube, dass ihr das Singen, der Auftritt sehr viel Lockerheit gegeben hat. Sie hat die Leute begeistert.“ (Österreichs Sportdirektor Hans Pum über Doppel-Weltmeisterin Elisabeth Görgl und deren WM-Song) © dpa
“Er ist unkompliziert und einfach - fast so wie die Traumfrau sein sollte.“ (Christof Innerhofer am Montag in Garmisch-Partenkirchen nach Silber in der Kombination über seinen drittplatzierten Teamkollegen Peter Fill) © dpa
“Es war klar, dass kein Kraut gegen den Aksel gewachsen ist, wenn der durchkommt.“ (Der Vierte der Kombinations, Benjamin Raich (Österreich), am Montag in Garmisch-Partenkirchen über Aksel Lund Svindal (Norwegen), der ihn vom Podest verdrängte) © dpa
“In meiner bisherigen sportlichen Betreuung habe ich eine solche Kombination einer grandiosen sportlichen und charakterlichen Leistung noch nicht erlebt. Sie ist ein wahrer Profi und Champion.“ (Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Skiverbandes, über die Leistung von Maria Riesch) © dpa
“Wenn es ein bisschen länger gedauert hätte, wäre ich pinkeln gegangen, denn ich hatte Druck.“ (Der Schweizer Silbermedaillengewinner Didier Cuche über die Unterbrechungspause vor seinem Start) © dpa
“Das interessiert mich null und nix, das ist für mich völlig uninteressant.“ (Der österreichische Cheftrainer Mathias Berthold über die sechsjährige Wartezeit seiner Abfahrer auf eine Medaille) © dpa
“Das stand noch auf meiner To-do-Liste.“ (Abfahrts-Weltmeister Erik Guay) © dpa
“Wenn die Lindsey meint, sie fährt rückwärts runter, dann soll sie rückwärts runter fahren.“ (Der deutsche Alpin-Direktor Wolfgang Maier auf die Frage zur möglichen Renntaktik der Amerikanerin Lindsey Vonn in der Super-Kombination am Freitag) © dpa
“Es ist so schwierig, ich habe oben gedacht, dass ich schon zwei Jahre nicht mehr auf Skiern gestanden habe.“ (Der Oberstdorfer Tobias Stechert nach dem Abfahrtstraining am Donnerstag zur herausfordernden Kandahar-Piste) © dpa
“Es schüttelt einen richtig durch. Der Kopf wackelt im Ziel weiter. Zum Glück sind meine Plomben alle noch drinnen.“ (Der Österreicher Michael Walchhofer zum gleichen Thema) © Getty
“Als Athlet muss man schauen, dass man mit allen Verhältnissen zurecht kommt. Aber diese Piste ist eigentlich ein Wahnsinn.“ (Walchhofers Teamkollege Benjamin Raich) © Getty
“Wir müssen uns auf Silber und Bronze konzentrieren. Gold holt der Innerhofer.“ (Der Schweizer Didier Cuche nachdem Super-G-Sieger Christof Innerhofer die überlegene Bestzeit im Training zur Abfahrt gefahren war) © Getty
“Er ist ein alter Fuchs. Er hat schon so oft bei Rennen auf den Podium gestanden und ich nur im Training.“ (Innerhofer schiebt die Favoritenrolle an Cuche zurück) © Getty
„Mein Kopf fühlte sich an wie in einem Schraubstock.“ (Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn zu den Nachwirkungen ihres Sturzes) © Getty
„In der Hölle ist es so eisig, da spiegelt man sich fast selber.“ (Gina Stechert am Montag nach der Hangbefahrung für den Super-G auf der Kandahar-Piste) © Getty
„Die beste Eröffnungsfeier war damals in Saalbach. Die wurde abgesagt, das war äußerst angenehm und schnell.“ (Gian Franco Kasper, Präsident des Ski-Weltverbands FIS, über Eröffnungsfeiern bei Weltmeisterschaften) © dpa
„Heute haben wir sehr viel Energie verbrannt wie eine Nuklearzentrale.“ (Der kroatische Bronzemedaillengewinner Ivica Kostelic nach dem Super-G) © dpa
„Sex ist doch immer gut“ (Die US-Amerikanerin Julia Mancuso zu einem ORF-Reporter, der sie zu Platz sechs in der Abfahrt befragte) © dpa
„Ich kann mir keinen Käse über meinen Kopf machen, das ist ja kein Schienbein.“ (Lindsey Vonn zu ihrer in der vorvergangenen Woche erlittenen Gehirnerschütterung. Mit Quarkwickeln hatte die Amerikanerin vor Olympia ihre Schuhrandprellung behandelt) © Getty
“Ich war der Älteste in der Mannschaft - so schnell geht's.“ (Der 26 Jahre alte Felix Neureuther, der 2005 beim WM-Sieg im Team-Wettbewerb noch der jüngste in der deutschen Mannschaft war) © dpa
Woran lag das?

 „Wenn ich wochenlang nicht an die Spitzenplätze heranfahre, kann ich nicht in fünf Minuten bei einer WM den Schalter umlegen. Aber wenn ich sage, ich lasse sie nicht fahren, dann fliegt hier alles auseinander. Vielleicht braucht man manchmal einen Schuss vor den Bug, dass man wieder aufwacht. Alle sind nun gezwungen, umzudenken. Ich habe schon vor der WM gesagt, dass an gewissen Themen nicht hart genug gearbeitet wurde. Da gab es Kritik, dazu stehe ich auch.“

Wie sehen Sie nach dieser WM die Perspektiven?

„Wir gehen mit keiner Nullrunde nach Hause und haben Perspektiven für die Zukunft. Damit ziele ich auf eine Lena Dürr und eine Veronique Hronek ab, die sehr gut fahren. Ich sehe aber auch bei einem Fritz Dopfer oder Stefan Luitz Perspektiven. Stefan Luitz ist der beste Jugendliche, den wir in Deutschland haben. Seine Vorstellung im Riesenslalom war erfrischend. Wir werden auch im Herren-Rennsport wieder mit einem guten Team an den Start gehen, auch wenn es vielleicht noch etwas dauert. Bisher gibt es nur eine Fokussierung auf Felix Neureuther.“

"Schland!" und "Hopp Schwyz!": Die besten Fan-Bilder

"Schland!" und "Hopp Schwiiz!": Die besten Fan-Bilder

Ein Deutschland-Fan (links) und ein Anhänger des Schweizer Teams. Hier sehen Sie die besten Fan-Bilder der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen. © Sehr
Schwarz-Rot-Gold im Haar: Ein Deutschland-Fan. © Sehr
Alles Käse? Ein Österreich-Fan. © Sehr
Diese Deutschland-Fans gehen sogar in die Luft. © Sehr
Schweizer Fans. © Sehr
Diese Deutschöand-Fans haben die WM-Maskottchen Ga und Pa auf dem Kopf. © Sehr
"Hopp Schwyz!" Ein Fan aus der Schweiz. © Sehr
Servus! Ein Österreich-Fan. © Sehr
Dieser Deutschland-Fan hat bereits die Olympischen Winterspiele 2018 vor Augen. © dpa
Die Hände zum Himmel! Österreich ist bislang die erfolgreichste Nation in Sachen Gold! © Sehr
Schweizet Hut und italienische Flagge im Gesicht. © dpa
Zwei Fans mit Deutschland-Hüten. © Sehr
Die Fans des Schweizers Didier Cuche. © dpa
Deutschland-Fans aus Aichach. © Sehr
Dieser Deutschland-Fan hat bereits die Olympischen Winterspiele 2018 vor Augen. © dpa
Der Vater von Maria Riesch, Siggi, (Mitte, mit Sonnenbrille und Milka-Schirmmütze) im Kreise des Fanclubs seiner Tochter. © Sehr
Diese Kinder haben Maria Riesch ein Plakat gebastelt. © Sehr
Dieser Schweizer Fan bläst seiner Nation den Marsch. © Sehr
Fans des Skifahrers Georg Lindner (startet für Moldawien). © BSE-Pictures
Ein Fan des Schweizers Didier Cuche. © Sehr
Kleine Deutschland-Fans. © Sehr
Fans aus Garmisch-Partenkirchen. © Sehr
Fans aus Garmisch-Partenkirchen. © Sehr
Österreichische Fans in Hasen-Kostümen. © Sehr
Diese Fans kommen aus Norwegen. © Sehr
Dieser Mann trägt Maria Riesch am Hut. © Sehr
Begeisterte Schweizer Fans. © Sehr
Eine Volunteer-Dame mit den WM-Maskottchen Ga und Pa auf der Backe. © Sehr
Ein Österreicher (links) und ein Schweizer mit ihren Kuhglocken. © Sehr
Ein Deutschland-Fan mit großem Hut und schwarz-rot-goldener Kette. © Sehr
Sie jubelt mit großer Stoffhand für die Schweiz. © Sehr
Ein Prost auf Deutschland! © Sehr
Sportlich gelingt der Schweiz derzeit nicht viel. "Dann werden wir halt Après-Ski-Weltmeister", meinen diese eidgenössischen Fans. © Sehr
Zwischen Maria-Riesch-Fans: Ein Herz-Gruß an US-Skistar Lindsey Vonn. Darauf steht: "Lindsey, Prinzessin der Herzen." © Sehr
Zwei Fans aus der Schweiz. © Sehr
Die Fans des Deutschen Andi Sander. Der ist leider verletzungsbedingt ausgefallen. © dpa
Österreich-Fan in voller Montur. © Sehr
Ein Österreicher (links) und ein Schweizer mit ihren Kuhglocken. © Sehr
Zwei kleine Deutschland-Fans mit den WM-Maskottchen Ga und Pa. © Sehr
Fans mit Deutschland- und Bayern-Flagge. © Getty
Fans mit Deutschland- und Bayern-Flagge. © Getty
Fans von Maria Riesch. © Getty
Deutschland-Fans. © dpa
Schweizer Fans. © dpa
Fans aus Österreich. © dpa
Kostümierte Fans aus...? Keine Ahnung! © dpa
Schweizer Fans. © dpa
Schweizer Fans. © dpa
Fans aus Österreich. © dpa
Fans aus Deutschland und aus der Schweiz. © dpa
Fans mit den WM-Maskottchen Ga und Pa. © dpa
Schweizer Fans. © BSE-Pictures
Schweizer Fans. © BSE-Pictures
Fans aus Norwegen. © BSE-Pictures
Fans aus Norwegen. © BSE-Pictures
Schweizer Fans. © Sehr
Fans aus Frankreich. © Sehr
Deutschland-Fans. © Sehr
Deutschland-Fans. © Sehr
Deutschland-Fans. © Sehr
Schweizer Fans. © Sehr
Fans aus Slowenien. © Sehr
Italienische Fans. © Sehr
Fans aus Österreich. © Sehr
Deutschland-Fans. © Sehr
Deutschland-Fans. © Sehr
Verkelidete Fans. © Sehr
Schweizer Fans. © Sehr
Schweizer Fans. © Sehr
Fans aus verschiedenen Nationen. © Sehr
Begeistert und ausgeflippt: Die besten Fan-Bilder © Sehr
Fans aus Österreich. © Sehr
Fans aus der Schweiz. © Sehr
Fans aus der Schweiz. © Sehr
Fans aus der Schweiz bringen ein Plakat an, mit dem sie Silvan Zurbriggen untersützen. © Sehr
Auch ein Gipsfuß hält diesen Österreich-Fan nicht davon ab, sein Ski-Team zu unterstützen. © Sehr
Der Maria-Riesch-Fanclub. Rechts: Marias Vater Siggi. © Sehr
Ein Fan aus Österreich. © Sehr
Eine Musikkapelle aus Deutschland. © Sehr
Ein deutscher Musiker. © Sehr
Diese Dame unterstützt das US-Team. © Sehr
Maria-Riesch-Fans. © Sehr
Ein deutschland-Fan radelt durch den Ortskern von Garmisch-Partenkirchen. © Sehr
Zwei kleine Garmisch-Partenkirchner machen es sich mit der Garmischer Fahne auf Liegestühlen bequem. © Sehr
Wie sieht nun Ihr Plan für die Zukunft aus?

„Die WM 2011 ist abgehakt, wir müssen das Positive herausziehen. Der Fokus liegt nun auf dem Weltcup, auf der nächsten WM 2013 in Schladming und den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi. Wir müssen die jungen Leute für diese Großereignisse rüsten.“

Es gab aber Kritik, dass Sie nicht mehr junge Fahrer, gerade in der Abfahrt, für die Heim-WM nominiert haben?

„Unsere Topleute konnten nicht fahren. Aber deshalb auf dieser schwierigen Strecke junge Leute an den Start zu bringen, wäre verantwortungslos gewesen. Wie haben die jungen Leute ja trotzdem hier gehabt. Sie haben im Hotel gewohnt, sie haben das Ambiente erlebt, sie waren voll integriert, aber es war strategisch viel cleverer, sie als Vorläufer fahren zu lassen. Dadurch hatten sie keinen Druck und konnten trotzdem wertvolle Erfahrungen auf einer WM-Piste sammeln.“

Interview: Thomas Niklaus

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