Mega-Stau auf der A8 - Chaos nach Massenkarambolage

Mega-Stau auf der A8 - Chaos nach Massenkarambolage

1 Jahr Bob Beaman: Die Clubbetreiber im Interview

Seit knapp einem Jahr macht das Bob Beaman große Sprünge im Münchner Nachtleben. Wir trafen Clubbetreiber Niels Jäger und seinen Musical Director David Muallem, um mit ihnen über ihre persönliche Zwischenbilanz und die Zukunftsaussichten zu sprechen.

Das erste Jahr im Bob Beaman ist vorbei – Deine persönliche Zwischenbilanz?

David Muallem: Wir stehen ganz gut da, würde ich sagen. Meine Erwartungen sind teilweise erfüllt und teilweise übertroffen. Es besteht aber durchaus noch viel Luft nach oben. Das ist ja das Schöne daran. Es gibt immer viele Dinge, die man besser machen kann. Aus dieser Grundhaltung heraus schöpfen wir auch die Kraft, uns konstant zu motivieren. Das Wichtigste für mich ist, dass das Bob Beaman zu einem Zuhause für gute Musik geworden ist und jedes Wochenende getanzt wird. Das macht mich glücklich.

Der Club hat sich enorm schnell ein internationales Renommee ertanzt. David, wie würdest Du als Musical Director die musikalische Philosophie des Bob Beaman beschreiben?

David Muallem: Musical Director Bob Beaman

David Muallem: Bei uns geht es um hochwertige, zeitlose und tiefgründige elektronische Tanzmusik. Dabei spielen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eine große Rolle. Gelebte Club- und Musikkultur stehen bei uns im Mittelpunkt. Die Devise ist immer die gleiche: Wenn uns etwas berührt, dann sehen wir es auch im Bob. Spezifische Genres spielen dabei eher weniger eine Rolle, solange es um Musik geht, die ein gewisses Gefühl vermittelt. House als Bezeichnung eines Lebensgefühls und nicht als Musikstil ist dabei einfach der größte gemeinsame Nenner.

Ist alles nach Euren Erwartungen gelaufen oder was hat Euch überrascht?

Niels Jäger: Es ist uns gelungen, eine stille Ecke in München jedes Wochenende mit Leben zu füllen. Damit haben wir gerechnet – ist aber trotzdem schön zu sehen, dass es geklappt hat.

David Muallem:Am meisten hat mich überrascht, dass sich am Ende dann doch alles recht schnell ganz nach unseren Vorstellungen entwickelt hat. Ich hätte nicht gedacht, dass unsere Vision so schnell Fuß fasst. Wir haben von Anfang an versucht, eine Familie aufzubauen, die allen gegenüber mit offenen Armen da steht. Meiner Meinung nach sind Good Vibes, Love, Ehrlichkeit und Passion aber eh nicht aufzuhalten.

Was habt ihr Euch fürs zweite Jahr vorgenommen?

Weitere News, Bilder und Termine aus dem Nachtleben findest Du auf www.partygaenger.de

David Muallem:Musikalisch wird sich nicht viel ändern. Wir sind weiterhin sehr offen für vieles, solange die Qualität auf gleichem Niveau bleibt. Wir werden mit Sicherheit auch weiterhin zusätzlich Abende promoten, aber glauben fest daran, dass zwei reguläre Öffnungstage pro Woche das musikalische Level gleichbleibend hoch halten. Die Türpolitik besteht weiterhin darin, allen gegenüber mit offenen Armen dazustehen. Egal, wie man aussieht oder woher man kommt. Es geht einzig und allein um den guten Vibe, der ist Grundvoraussetzung. Auf dem Dancefloor sind alle gleich!

An den Eintrittspreisen werden wir nichts ändern, die sind ja eh sehr moderat. Es ist uns wichtig, immer fair zu bleiben und nicht gegenstandslos abzuzocken. An der Anlage schraube ich permanent rum, um sie immer ein bisschen besser zu machen. Vielleicht gibt es da ein paar Überraschungen. Wir hoffen auch, nächstes Jahr die Terrasse noch öfter zum Einsatz kommen zu lassen.

Niels Jäger: Mit „Klassik im Club“ und DJ Hell‘s „Bavarian Gigolo Night“ haben wir den Donnerstag in unregelmäßigen Abständen bereits geöffnet. Diesen Stand gilt es zu halten und auszubauen.

Den Rest des Interviews, findest Du hier auf partygaenger.de

Interview: Alexander Wulkow

Auch interessant

Kommentare