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Eine Ära geht zu Ende

„Das darf nicht wahr sein“: Weiterer Münchner Szene-Club schließt die Pforten 

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Der Betreiber des X-Cess, Isi Yilmaz.

Als kleine Nachtbar im Glockenbachviertel eröffnete das X-Cess einst seine Pforten. Seitdem es 2011 in die Sonnenstraße umgezogen ist, lief es schleppend. Nun geht der Club endgültig in Rente.

München - Die selbsternannte „Tanzbar“ X-Cess hatte seine Blütezeit im Glockenbachviertel. Wie im heimischen Wohnzimmer fühlten sich die Gäste dort zu Hause und durften sogar selbst den DJ spielen. Als der Laden 2010 nach dem auslaufendem Mietvertrag schließen musste, suchte Besitzer Isi Yilmaz lange Zeit nach einem neuem Standort. 

Nach dem Umzug ging es bergab

So zog der Kultladen im Mai 2011 in die Sonnenstraße und musste fortan kämpfen, wir haben berichtet. Denn die Glockenbacher Künstler- und Nachbarschaftsszene blieb aus. In der Sonnenstraße verkehrt eher das zufällige Party-Volk, das vielleicht mal einen Stop auf dem Weg zum nächsten großen Club einlegt. Gegen lang eingesessene Größen wie die Milchbar oder das Harry Klein war es schwer, sich zu behaupten. Verschiedene Umbaumaßnahmen und Konzeptänderungen sollten der Bar zu neuem Glanz verhelfen - anscheinend vergeblich.

„Das darf nicht wahr sein!“

Auf ihrer Facebook-Seite gab der Betreiber mit der Offiziersmütze nun die endgültige Schließung bekannt. „Das X-Cess geht in Rente“, verkündet Isi Yilmaz dort. Offizielle Gründe werden keine genannt. Die Nutzer sind traurig über die plötzliche Nachricht. „Mein Herz wird das X-Cess nicht vergessen“, schreibt ein User, während ein anderer kommentiert: „Nein, das darf nicht wahr sein, hatte bei Isi meinen ersten großen Gig als DJ.“

Auch ein anderer Laden muss gerade zittern, aufgrund von neuen Bauplänen im Bahnhofsviertel.

rm

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