Party-Macher feiern: GEMA-Pläne vom Tisch!

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Der Protest gegen die Tarifreform der GEMA war erfolgreich

München - Die Pläne der GEMA für höhere Musik-Gebühren sind für das nächste Jahr erst mal vom Tisch! Punktsieg für die Gastronomen: Die Party-Veranstalter haben mit ihren Protesten Erfolg gehabt.

Sie waren schon seit dem Frühjahr gegen die GEMA-Ideen aktiv, hatten erst vor zwei Wochen Justizministerin Sabine Leutheusser- Schnarrenberger (FDP) eine Petition mit über 300.000 Unterschriften überreicht. Nun der erste Triumph. „Die Mammut-Reform ist definitiv vom Tisch“, sagt Dierk Beyer, Chef der Nachtgalerie und des Neuraums, zugleich auch Vorstand des Vereins Münchner Kulturveranstalter (VDMK). Für 2013 hat die GEMA auf die ursprüngliche Erhöhung verzichtet, ab Januar werden lediglich fünf Prozent mehr als bisher gefordert, im April kommen nochmal zehn dazu.

„Das werden wir zwar auch spüren, aber damit können wir leben und vor allem kalkulieren“, sagt der Szene-Gastronom. Ursprünglich waren Erhöhungen um ein Vielfaches angedacht gewesen. Manche Gastronomen hatten bereits den Ruin für ihre Clubs vorausgesehen. Der jetzige Kompromiss ist eine Übergangslösung. Er gilt für das ganze Jahr 2013.

Tom Oßwald (tz)

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