Eröffnung am Wochenende

Am Stachus: Neuer Club für eine Million Euro!

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Das Jack Rabbit-Team: Boris Konopka, Laura Rave (Architektin), Edgar Groeber und der Geschäftsführer Tobias Streit

München - An der Feierbanane eröffnet ein neuer Club. Für eine Million Euro wurde das ehemalige Atlantis-Kino in einen Partytempel umgebaut.

Morgen, Kinder, wird’s was geben. Nämlich einen neuen Club: das Jack Rabbit in der Schwanthalerstraße 2. Dort zeigte vor Jahresfrist noch das Atlantis-Kino aktuelle Filme. Wo früher die Leinwand war, spielt in Zukunft die Musik – gerade eben erledigen die Handwerker noch die letzten Handgriffe am DJ-Pult. Constantin Wahl (Pacha) hatte das Objekt ausfindig gemacht und seinen Partnern Edgar Gröber und Boris Konopka präsentiert. Das Trio betreibt am Maximiliansplatz bereits das Max & Moritz, dazu stieß noch Mathias Scheffel (Optimol, Pacha). Konkurrenz wollen sie sich mit dem Jack Rabbit nicht machen.

Geschäftsführer Tobias Streit: „Wir sind hier mit dem Publikum etwas älter, etwas teurer in den Getränkepreisen, insgesamt etwas exklusiver und in der Musik Elektrolastiger.“ Das mit der Exklusivität gilt schon allein für die Räumlichkeiten. Gesellschafter Konopka: „In der Innenstadt gibt’s meines Wissens keinen Club mit sieben Metern Deckenhöhe und umlaufender Galerie.“

Diese Galerie verbindet den Main-Floor mit der etwas kleineren Lounge, auf ihr ist auch der Reservierungsbereich mit den schicken Sitzmöbeln untergebracht. Blickfang: vier Gruppen von je 160 Halogen-Spots, die der Lichtjockey einzeln oder zusammenansteuern kann. Die Berliner Szene-Designerin Laura Rave, die den Club mitgestaltet hat sagt: „Das ist eine einzigartige und vollkommen neue Licht-Installation.“ Dazu gibt’s graue Wände und hellen Massivholzboden.

Über vier Monate betrug die Bauzeit, mehr als eine Million Euro haben die Gesellschafter investiert. Alles für den großen Augenblick morgen um 22 Uhr, wenn das Jack Rabbit erstmals seine Türen öffnet. Mit an Bord wird dann auch Dafne van der Zee sein. Die ehemalige Chefin des Elektro-Clubs Prinzip soll vor allem samstags für die Guest-Relation zuständig sein. Freitags wird das Musik-Konzept housiger, die DJs dürfen dann auch mal Chart-Hits aus der Plattenkiste kramen. Van der Zee:„Wir verzichten auf kostspielige Bookings. Der Star ist der Club.

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